Besuch der Deutschen Schule in Quito und von Dr. Jürgen Haist war „Herzensangelegenheit”
Chorreise der anderen Art: Ephata in Ecuador
Der Lampertheimer Chor Ephata unternahm im Juni eine besondere Reise nach Ecuador – unter anderem besuchte die Gruppe den Berg Panecillos. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Ein Lampertheimer Gospelchor reist nach Südamerika – bei der Verabschiedung des Schuldirektors des LGL, Dr. Jürgen Haist, hatte daran wohl noch niemand glaubt. Doch nachdem es anfangs „nur“ eine mündliche Einladung war, machte der Schulleiter der Deutschen Schule in Quito (DSQ) das Vorhaben mit den offiziellen Schreiben des ecuadorianischen Kutlurverbandes kultura und seiner Schule im Herbst 2016 greifbar. Was folgte waren Monate der Planung, Arbeit und Anträge für Vorstandsmitglieder und auch Dirigentin Maria Karb. Schnell wurde die Chorreise nach Südamerika zum 100. Jährigem Jubiläum der DSQ ein Herzensprojekt, an dem nicht weniger als 39 Reisende teilnahmen – davon 32 Sängerinnen und Sänger, sowie sieben Angehörige und Musiker. In einer 18-stündigen Anreise erreichte der Chor am Abend des 2. Juni die Hauptstadt Ecuadors, Quito, wo er von seinen Gastfamilien und Herrn Dr. Haist persönlich für zehn Tage in Empfang genommen wurde. In gemeinsamer Sache planten Vorstand, Dirigentin und DSQ bereits lange im Voraus die musikalische Reise durch Quito, die aus einem Auftritt auf dem schuleigenen Familientag, einem Gottesdienst in der berühmten Compañía de Jésus, sowie einem Konzertabend und einem Workshop mit einem professionellem Chor bestanden. Somit wurden zahlreiche Ausflüge in die Vulkanlandschaft der Anden, sowie Quitos Altstadt und Märkte um den Aspekt des kulturellen Austauschs der Musik erweitert. Beiden, Gastgebern und Chor, sei an der so entstehenden Nähe zum Land und seinen Leuten viel gelegen, resümiert Chorleiterin Maria Karb, „es macht den Unterschied aus zwischen Urlaub und Reise.“ zg