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  • Fr., 19. Dezember 2014, 12:08 Uhr
    Vorsitzende des Jugendrats Bürstadt Michael Pfeifer wurde von der Beauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration in Berlin empfangen

    Christine Lambrecht lobt ehrenamtliches Engagement für Flüchtlinge in Bürstadt

    Michael Pfeifer, Christine Lambrecht, Dr. Frank-Walter Steinmeier und Joseph Möller (v.l.n.r.). Foto: oh


    BÜRSTADT - Der Erste Vorsitzende des Jugendrats Bürstadt, Michael Pfeifer wurde von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Aydan Özoguz (SPD) im Weltsaal des Auswärtigen Amts in Berlin mit rund 600 weiteren Gästen als Dank und Anerkennung für seinen ehrenamtlichen Einsatz für Flüchtlinge empfangen. Vorgeschlagen hatte Michael Pfeiffer die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und  Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht, die das Engagement des jungen Bürstädters ausdrücklich lobte: „Ich habe Michael Pfeifer vorgeschlagen, weil mich beeindruckt, wie viel er trotz seines jungen Alters im Bereich der Flüchtlingshilfe in Bewegung gebracht hat. Es ist seinem persönlichen Einsatz zu verdanken, dass das Schicksal der Flüchtlinge in Bürstadt öffentlich wahrgenommen wird und sich auch der Jugendrat engagiert. Die Flüchtlinge in Bürstadt werden mit offenen Armen empfangen und unterstützt. Das ist vorbildlich und sollte überall so sein.“

    In ihrer Ansprache hatte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD) den Ehrenamtlichen im Namen der Bundesregierung ihren Dank und ihre Anerkennung für ihren Einsatz für Flüchtlinge ausgesprochen. Begrüßt wurden die Gäste auch von Außenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel (beide SPD).

    Michael Pfeifer, der gemeinsam mit dem zweiten Vorsitzenden des Jugendrats Bürstadt Joseph Möller zum Empfang in Berlin gekommen war, freute sich über die Anerkennung seines Engagements. „Es ist schön, heute hier zu sein und viele interessante und engagierte Menschen kennen zu lernen“, sagte Pfeiffer.

    Der erst 19-Jährige ist vor rund einem Jahr aus eigenem Antrieb aktiv geworden, nachdem er erfahren hatte, dass die ersten Flüchtlinge in seiner Heimatstadt Bürstadt untergebracht wurden. „Mich hat das Schicksal der Menschen, die aus den Krisenregionen dieser Welt oft unter größten Strapazen und Gefahren geflohen sind, einfach nicht kalt gelassen“, erklärte Pfeiffer. Er unterstützt die Flüchtlinge gemeinsam mit weiteren Freiwilligen bei Alltagsproblemen und hilft bei Behördengängen. Zudem hatte er sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Flüchtlinge in den lokalen Fußballverein aufgenommen wurden.

    Auch der Jugendrat Bürstadt ist in der Flüchtlingshilfe auf Initiative seines ersten Vorsitzenden Michael Pfeifer aktiv geworden und hat eine eigene Vortragsreihe zur Vermittlung von Grundkenntnissen über Deutschland sowie ein Memory zur Vertiefung des Gelernten entwickelt. Das Konzept wurde zwischenzeitlich von anderen Organisationen aus dem Kreis Bergstraße übernommen. zg

     

     

     

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