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  • Fr., 24. Mai 2019, 13:15 Uhr
    Sanierung des Hallenbades der Biedensand Bäder wird durch das Landesprogramm SWIM mit einer Million Euro gefördert / Innenminister Beuth überbrachte Förderbescheid

    „Damit Kinder in Lampertheim auch künftig schwimmen lernen können”

    Innenminister Peter Beuth (Mitte) überreichte am Freitag einen Förderbescheid in Höhe von einer Million Euro für die Sanierung der Biedensand Bäder – und sorgte für strahlende Gesichter beim Ersten Stadtrat Jens Klingler (l.) und Bürgermeister Gottfried Störmer (r.). Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Es war ein besonderer Feiertag in den Biedensand Bädern: Am Freitag überbrachte Innenminister Peter Beuth einen Förderbescheid in Höhe von einer Million Euro für die Renovierung des Hallenbades. Mit dem Geld vom Land soll das Hallenbad in Lampertheim saniert werden. Dafür werden insbesondere die Lüftungsanlage ausgetauscht und die Glasfassade des Gebäudes erneuert. Außerdem erfolgt eine umfangreiche energetische Sanierung, unter anderem mit einer modernen Wärmedämmung. 

    Die Fördersumme entstammt dem bundesweit einmaligen Schwimmbadinvestitionsprogramm SWIM, mit dem die Landesregierung hessenweit Frei- und Hallenbäder fördert. 50 Millionen Euro stehen von 2019 bis 2023 für Sanierungs- und Modernisierungsarbeit zur Verfügung, in diesem Jahr insgesamt zehn Millionen Euro. 

    „Wir freuen uns außerordentlich, bei so gutem Wetter die Förderbescheidübergabe feiern zu dürfen. Das Bad ist nicht nur ein Freizeitbad für die Bürger Lampertheims, sondern weit darüber hinaus für Vereine und Schulen”, betonte Bürgermeister Gottfried Störmer.

    „Dies ist der erste Förderbescheid des Landesprogramm SWIM, den wir heute übergeben”, betonte Innenminister Peter Beuth die Bedeutung des Termins. „Insgesamt sind 100 Anträge eingegangen. Ich freue mich, dass wir von 77 Projekten, die wir in diesem Jahr fördern, den ersten Förderbescheid heute hier überreichen dürfen – und dies gleich mit der höchstmöglichen Fördersumme. Wir wissen, dass Das Geld gut angelegt ist, denn zehn Schulen und Vereine aus fünf Kommunen nutzen das Hallenbad, das somit ein Bad für die ganze Region ist. Es freut mich dabei besonders, dass auch Angebote für Behindertensport stattfinden, gerade das Schwimmen ist ideal, um Teilhabe zu ermöglichen.”

    Die gemeinsamen Bestrebungen der Stadt, des Kreises und des Landtags hatten Erfolg: Die Biedensand Bäder werden durch das Landesprogramm SWIM mit der höchstmöglichen Fördersumme unterstützt. Foto: Benjamin Kloos


    Jens Klingler, Erster Stadtrat und gleichzeitig Bäderchef, strahlte angesichts der Fördersumme mit der Sonne um die Wette. „Ich kann es voller Stolz sagen, wir haben es verdient, diese Förderung zu erhalten. Die ‚alte Dame‘ hinter uns, das Hallenbad, hat die Sanierung dringend nötig. 2015 kam Patrick Görling zu mir und stellte klar, dass wir uns dringend mit der Sanierung auseinandersetzen müssen. 2017 folgte aufgrund der festgestellten Mängel eine kurzfristige Sanierung. Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass man Personal hat, dass sich mit dem Bad identifiziert und rechtzeitig reagiert. Wir sind heute alle sehr glücklich! Über diese Förderung hinaus sind wir bemüht, eine Förderung über die KFW abzuklären, da es such auch um eine energetische Sanierung handelt. Hier sieht es ebenfalls sehr gut aus, auch dank des Engagements seitens Jan Brechenser für die Stadtverwaltung. Wir haben hier zehn Schulen die das Bad nutzen, darunter auch eine Besonderheit: Denn aus Gernsheim kommen zwei Schulen aus dem benachbarten Kreis Groß-Gerau hierher. Dies zeigt, dass das Bad unbedingt erhalten werden muss und auch, das zahlreiche Schulen den Schwimmunterricht und dessen Bedeutung ernst nehmen.” Anschließend richtete Jens Klingler noch einen Appell an alle Schulen und Eltern, dem die Anwesenden zustimmten: „Wir müssen den Kindern das Schwimmen beibringen. Es ist ein Riesenproblem, dass nicht alle Grundschulen ihren Schülern Schwimmunterricht ermöglichen. Dieses muss dringend umgesetzt werden.” Doch nicht nur für die Schulen, sondern auch für die Vereine sei das Hallenbad von größter Bedeutung. „Zahlreiche Vereine nutzen es regelmäßig, darunter der Kanu-Club in Kooperation mit der Lebenshilfe oder auch die U21-Nationalmannschaft im Kanu-Polo. Wenn ein Wettkampf ansteht, wird dieser auch ausgerichtet, um den Vereinen Sicherheit zu geben. Diese Förderung ist eine Auszeichnung für uns als Team und für unsere Badegäste!”

    Für den Kreis Bergstraße war die Erste Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernentin Diana Stolz nach Lampertheim gekommen. „Dies ist der einzige Standort im Kreis, der Hallenbad, Freibad und Badesee verbindet. Auch von Seiten des Kreises haben wir uns für die Förderung eingesetzt. Denn es ist wichtig das Hallenbad zu erhalten und den Kindern frühzeitig an die Bewegung heranzuführen, das Schwimmen ist hierfür ideal. Schwimmbadbesuche sind zudem tolle Familienzeit, aber auch und gerade für die Bereiche Gesundheit und Bewegung.” Benjamin Kloos

     

     

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