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  • Mo., 30. Juli 2018, 16:27 Uhr
    Zahlreiche Zertifikate und Teilnahmebestätigungen für Sprachkurse an Absolventen überreicht

    Dank Sprache wichtigen Schritt zur Integration gegangen

    Die Teilnehmer der Sprachkurse freuen sich über ihre Zertifikate und Teilnahmebestätigungen. Foto: Benjamin Kloos

    LAMPERTHEIM – Rasch füllte sich das Sitzungszimmer des Alten Rathauses am Montag Nachmittag, und der Anlass war ein sehr erfreulicher – denn Bürgermeister Gottfried Störmer konnte 11 Urkunden für die Teilnahme am Sprachtest sowie 23 Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme an A1- sowie an Alphabetisierungskursen überreichen. „Es ist eine schwierige Situation in ein Land zu kommen, dessen Sprache man nicht spricht und in dem zudem auch häufig andere Regeln gelten. Ich bin froh, dass in Lampertheim dank vieler ehrenamtlicher Menschen und sozialen Engagements eine Sprachausbildung angeboten werden kann, die Sie nun erfolgreich abgeschlossen haben”, wandte sich das Stadtoberhaupt an die Absolventen. Einen besonderen Dank richtete er an alle Lehrer, die „diese Aufgabe übernommen und mir mit Eifer ausgeübt haben."
    Maßgeblich zum Erfolg beigetragen haben neben den Sprachlehrern und den engagierten Sprachschülern zwei weitere Säulen: Einerseits der Lions Club, der mit einer finanziellen Unterstützung von 25.000 Euro viele Kurse erst möglich gemacht haben, und andererseits Kristóf Gmändinger und Benedikt Rhiel. Die beiden jungen Männer haben als sogenannte Fellows zwei Jahre lang ein Sprachkursangebot für Flüchtlinge ermöglicht, die keinen Integrationskurs besuchen können. Finanziert wurde diese besondere Aktion, die durch die bundesweite Bildungsinitiative Teach First ermöglicht wurde, durch die Stadt sowie die Herz-Jesu-Gemeinde.
    Pfarrer Patrick Fleckenstein verwies auf die Bedeutung der Sprache zur Integration. „Dies ist ein wichtiger Schritt, danke, dass Sie bereit waren, sich in die Sprachkurse zu integrieren. Und danke an die beiden Fellows, an zwei junge Menschen, die ihre Lebenszeit, ihr Können, Wissen und ihre Kraft eingesetzt haben, damit Menschen, die ihre Heimat verloren haben, hier eine Grundlage bekommen.” Gleichzeitig mahnte er, dass „Integration nicht dort aufhören darf, wo es Geld kostet.” Benjamin Kloos

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