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  • Di., 07. Februar 2023, 11:56 Uhr
    DRK KREISVERBAND: Ausbildung zum Besuchs- und Therapiehundeteam als neues Angebot

    Das DRK auf Besuch mit Hund 

    Adelheid Schultheiß (Kreisleiterin der Wohlfahrts- und Sozialarbeit des DRK Kreisverbandes Bergstraße), Petra Wiesner mit Hündin Nelly und Stefan Wennmacher (Sachbearbeiter DRK Wohlfahrts- und Sozialarbeit im Kreis Bergstraße; v.r.). Foto: oh


    KREIS BERGSTRASSE – Nelly und ihr Frauchen Petra Wiesner sind das erste und bisher noch einzige Besuchs- und Therapiehunde-Team (BTHT) des DRK Kreisverbandes an der Bergstraße. Das soll aber nicht so bleiben: das Rote Kreuz hat dieses Angebot neu im Programm und möchte es in den nächsten Monaten weiter ausbauen. „Anfragen für weitere Hundeausbildungen haben uns bereits einige erreicht. Allerdings waren die Hunde stets noch zu jung oder schon zu alt“, erklärt Adelheid Schultheiß beim Pressetermin. „Über den hessischen Landesverband des DRK erhalten wir wöchentlich mehrere Anfragen für Ausbildungen zu Besuchs- und Therapiehunden“, weiß die Kreisleiterin der DRK Wohlfahrts- und Sozialarbeit zu berichten, die als Landesleiterin dieses Bereiches auch beim DRK Hessen in Wiesbaden verantwortlich ist. 

    Um eine Ausbildung zum Besuchs- und Therapiehundeteam über den DRK Kreisverband machen zu können, müssen Hundebesitzer Mitglied beim DRK sein. Petra Wiesner ist ausgebildete Übungsleiterin im Bereich Kinderturnen und beim Bergsträßer Kreisverband des DRK engagiert. Mit ihrer Hündin Nelly wird sie zukünftig ehrenamtlich Besuchsdienste in Senioreneinrichtungen oder in Kindergärten unternehmen. Wie lange ein Therapiehund dabei vor Ort im Einsatz ist, hängt ausschließlich vom Hund ab. „Das Tierwohl steht immer im Vordergrund“, unterstreicht Adelheid Schultheiß. „Nelly schafft das schon so eine gute Dreiviertelstunde bis Stunde. Das hängt 

    auch von der Aktivität des Hundes ab. Danach hat sie sich ihre Pause aber auch verdient“, erklärt Petra Wiesner. „Der Hund sollte eine große Gelassenheit in allen Situation zeigen, besonders auch unter Stress und wird dafür ja auch entsprechend ausgebildet“. Die Hunderasse ist bei der Auswahl des Vierbeiners generell nicht entscheidend. Auch Mischlinge wie Nelly können gute Therapiehunde sein. Die Hunde werden als Therapiehunde ausgebildet, ohne begleitenden Therapeuten sind sie allerdings nur Besuchshunde. 

    Um zur Ausbildung als Besuchs- und Therapiehund zugelassen zu werden, müssen die Hunde einen Eignungstest bestehen und verschiedene Anforderungen erfüllen, wozu auch ein bestimmtes Alter zählt: die Hunde sollen mindestens zwei Jahre und höchstens acht Jahre alt sein. „In Ausnahmefällen gibt es Sonderregelungen, die einem erfahrenen Hund eine Verlängerung trotz höheren Alters erlauben können. Zur Ausbildung zugelassen werden können die Hunde aber ausschließlich im genannten Alter“, so Stefan Wennmacher. Der Sachbearbeiter für die Wohlfahrts- und Sozialarbeit auf der Geschäftsstelle des DRK ist Ansprechpartner für alle an einer Ausbildung zum Besuchs- und Therapiehund interessierten Hundebesitzer, nimmt entsprechende Anfragen entgegen und steht gerne für eine umfassende Beratung zur Verfügung. 

    Noch vor dem Eignungstest begleiten Interessierte ohne den eigenen Hund zweimal ein bereits ausgebildetes Team um zu erfahren, ob diese Aufgabe in der Praxis auch ihren Vorstellungen von dieser ehrenamtlichen Tätigkeit entsprechen. Die theoretische Ausbildung erfolgt in Online- Kursen, die praktischen Anleitungen finden in Präsenz- Veranstaltungen statt, zu denen auch vier abschließende 

    Hospitationen in Altenwohnheimen und Kindergärten zählen. Eine Übernahme der Ausbildungskosten ist nur bei einer aktiven Mitgliedschaft im DRK möglich und muss stets vorab mit den DRK-Verantwortlichen abgeklärt werden. 

    Informationen zur Ausbildung zum Besuchs- und Therapiehundeteam beim DRK Bergstraße bei Stefan Wennmacher, DRK Wohlfahrts- und Sozialarbeit, Telefon 06252/700445, E-Mail stefan.wennmacher@drk-hp.de zg

     

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