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  • Fr., 06. Mai 2016, 10:29 Uhr
    Familienfest der Lukas- und Martin-Luther-Gemeinde an Christi Himmelfahrt

    „Dem Himmel auf der Spur“ – mit Sonne und Geselligkeit

    Basteln macht Spaß: Vögelchen zum Aufhängen und Blumenstecker waren im Programm. Foto: Hannelore Nowacki

    Basteln macht Spaß: Vögelchen zum Aufhängen und Blumenstecker waren im Programm. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Die Glocken der Martin-Luther-Kirche läuteten weithin hörbar den musikalischen Festgottesdienst zu Christi Himmelfahrt ein, als sie verstummten begann in der fast voll besetzten Kirche der gemeinsame Gottesdienst der beiden evangelischen Kirchengemeinden, der Martin-Luther-Gemeinde und der Lukasgemeinde mit Pfarrer Ralf Kröger und Pfarrer Adam Herbert. Sie luden die Gläubigen ein zur Spurensuche, die am Ende zu Gott führt, wie auch die Kinder der Kindertagesstätte Am Graben in ihrer Aufführung mit gemalten Bildern zeigten. „Gott meint es gut mit uns“, sagte Pfarrer Kröger. „Dem Himmel auf der Spur“ war das Motto auch des gemeinsamen Familienfestes der beiden Gemeinden.  „Wenn ein sonniger und schöner Tag ist, dann ist Himmelfahrt“, hatte Pfarrer Kröger zu Beginn gesagt, es sollte auch ein sonniger und schöner Tag bleiben. „Gib uns die Sinne, die Spuren zu sehen und ihm zu folgen, darum bitten wir dich im Namen Jesu Christi“, betete Pfarrer Herbert. In der Schriftlesung aus Lukas 24 (44-53) wurde deutlich, was Christi Himmelfahrt bedeutet – der wiederauferstandene Jesus kündigte an, seine Jünger hinauszusenden wie Gott verheißen habe, segnete die Jünger und fuhr dann vor ihren Augen zum Himmel. Pfarrer Kröger erzählte eine spannende Geschichte von der Suche nach Reichtum, die glücklich endete, weil der Suchende mehr fand als kostbare Schätze. Der Posaunenchor auf der Empore begleitete den Gottesdienst, am Ende mit einem fröhlichen, schwungvollen Stück. An der Orgel wechselten sich Heike Ittmann und Andrea Hintz-Rettenmaier ab. Die Flötengruppe Da Capo und der Chor Mosaik unter der Leitung von Heike Ittmann wirkten eindrucksvoll am Festgottesdienst mit. Auch der Kindergarten Am Graben hatte sich mit Unterstützung von Projektleiterin Andrea Hintz-Rettenmaier und den Erzieherinnen erfolgreich auf Spurensuche begeben. Jedes Kind hatte etwas Wichtiges gefunden, das ein gemaltes Bild veranschaulichte: „Ich habe den Mond gefunden“ – so fing der Reigen an und endete mit dem Regen, dem Regenbogen und schließlich „Ich habe Gott gefunden“.

    Die Kinder der Kita Am Graben waren beim Festgottesdienst erfolgreich auf Spurensuche. Foto: Hannelore Nowacki


    Am Schluss wurden alle Mitwirkenden mit viel Applaus belohnt. Zum Familienfest strömten nicht nur die Gottesdienstbesucher, aus allen Himmelsrichtungen kamen die Festbesucher, viele mit dem Fahrrad. Über 90 Helfer waren im Einsatz, um den Gästen den Aufenthalt mit kulinarischen Genüssen und einem traumhaften Kuchen- und Tortenbüffet schmackhaft zu machen. Die Kinderbetreuung hatten Erzieherinnen der Kita Am Graben mit Bastelarbeiten passend zum Frühling übernommen. Im Zelt der Christlichen Pfadfinderschaft vom Stamm Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz  wurde aus zehn Kilogramm Mehl leckeres Stockbrot, das die Kinder über glühenden Kohlen genussbereit machten. Zum Gewinnspiel war die Siegerehrung am Nachmittag. Ein buntes Programm mit Platzkonzert des Posaunenchors und Bonbonmonster sorgte für Unterhaltung von Groß und Klein.  Hannelore Nowacki

     

     

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