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  • Di., 15. April 2014, 12:31 Uhr
    Rückläufige Verkehrsunfallzahlen in fast allen Bereichen / Verkehrsunfallbilanz 2013 des Polizeipräsidiums Südhessen und der Polizeidirektion Bergstraße

    Deutlich weniger Verkehrsunfälle mit Personenschaden

    Foto: Mario Moschel/ddp


    KREIS BERGSTRASSE (ots) - Die Anzahl der polizeilich registrierten Verkehrsunfälle im Dienstbereich des Polizeipräsidiums Südhessen ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,65% zurückgegangen. 2013 wurden 20.179 Unfälle polizeilich registriert, im vorangegangenen Jahr waren es noch 764 Unfälle mehr.

    Die Zahl der Unfälle mit Personenschaden (-9,37%) und die Zahl der verletzten Verkehrsteilnehmer (-8,67%) ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich rückläufig. Die Zahl der Getöteten sank erneut um signifikante 32,50% auf 27. Das ist der tiefste Stand seit zehn Jahren.

    Diese erfreulichen Entwicklungen wurden nicht zuletzt durch eine stetige Unfallanalyse und durch zielgerichtete Programme zur Steigerung der Verkehrssicherheit erreicht.

    Vor allem für den Zeitraum der letzten fünf Jahre ist in der Gesamtstruktur der Verkehrsunfallzahlen mit verunglückten / verletzten Personen ein stetiger Rückgang zu verzeichnen. Im Vergleich zum Jahr 2009 ist die Gesamtzahl dieser Unfälle um 12,62% gesunken.

    Noch signifikanter ist der Rückgang der Verkehrsunfälle mit getöteten Personen auf südhessischen Straßen. Waren es in 2009 noch 52 Unfälle, so hat sich die Anzahl in 2013 auf 27 Verkehrsunfälle mit 27 tödlich verletzten Personen annähernd halbiert.

    Im Bereich der Wildunfälle ist im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang von 3,11% zu verzeichnen.

    Die besonderen Anstrengungen der Polizei bei der Bekämpfung von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zeigen deutliche Erfolge. Die Verkehrsunfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (Alkohol, Drogen, Medikamente) sind um deutliche 7,83% zurückgegangen.

    Im Polizeipräsidium Südhessen haben die Verkehrsunfallfluchten gegenüber dem Vorjahr um 1,35% auf 6165 zugenommen. Die Aufklärungsquote liegt bei 38%.

    Die häufigsten Unfallursachen sind nach wie vor "Fehler beim Wenden und Rückwärtsfahren" (14,26%), "ungenügender Sicherheitsabstand" (11,91%), sowie "Vorfahrtsmissachtungen" (8,35%) und "nicht angepasste Geschwindigkeit" (7,30%).

    Die Unfallentwicklung in den Flächendirektionen (Landkreisen) ist im Vergleich ähnlich. In fast allen Kategorien sind rückläufige Verkehrsunfallzahlen zu verzeichnen. Lediglich die Unfallentwicklung auf den südhessischen Autobahnen verlief gegen den Trend.

    Die Polizeiautobahnstation Südhessen registrierte im letzten Jahr insgesamt 2.189 Verkehrsunfälle. Im Vergleich zum Jahr 2012 stellt dies eine Steigerung von 1,96% oder 42 Verkehrsunfälle dar. Dabei nahmen die Verkehrsunfälle mit verletzten Personen sogar um 11,15% zu. Hauptunfallursache ist der ungenügende Sicherheitsabstand. Hier ist eine Steigerung von 10,81% zu verzeichnen. Die Aufklärungsquote bei Unfällen mit unerlaubtem Entfernen von der Unfallstelle liegt mit 46,05% auf einem sehr hohen Niveau.

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