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  • Di., 06. Mai 2014, 12:05 Uhr
    Leben retten, Kranken helfen - nächster Blutspendetermin am 5. Juli

    Deutsches Rotes Kreuz meldet Rekordteilnahme beim Blutspenden

    Blut spenden hilft Leben zu retten. Dafür nahmen sich 230 Spendenwillige beim zweiten Blutspendetermin des DRK Lampertheim im April etwa eine Stunde Zeit. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Es war ein sonniger Samstagnachmittag und Abend, ein wunderschöner Frühlingstag. Beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) im Technischen Zentrum in der Florianstraße 6 stand ein rot-weißer Sonnenschirm vor der offenen Eingangstür. Ein großes Hinweisschild klärte auf: Hier wird  Blut gespendet. Schon im Flur begegnete den Spendenwilligen die erste Schlange, der Andrang war groß und es kamen bis in den Abend immer mehr Menschen. Zuerst war die Anmeldung dran. Das DRK hatte hier Hilfe vom Lionsclub. Fragebogen waren auszufüllen. Vier Ärzte des DRK-Blutspendedienstes führten den medizinischen Check durch. Die Laboruntersuchung gab unter anderem Aufschluss über den Eisenwert im Blut, schließlich soll der Spender oder die Spenderin den Verlust von einem halben Liter Blut gut verkraften können. An der Getränkebar konnten und sollten die Spendenwilligen ihre Flüssigkeitsreserven mit Wasser, Tee und auch Cola auffüllen. Cüneyt Demirel, Organisationsreferent beim DRK-Blutspendedienst, erklärte im Gespräch mit dem TIP den Ablauf der Blutspendenaktion. „Trinken so viel man will“ gehört unbedingt dazu. Petra Emmerling hatte es schon auf das Entnahmebett in der großen Fahrzeughalle geschafft, wo ihr eine freundliche Fachkraft vom erstmals hier tätigen professionellen Entnahmeteam aus Mannheim die Nadel gesetzt hatte. Während ihr Blut stetig in einen transparenten Beutel floss, lächelte sie entspannt. Zum ersten Mal spende sie jetzt Blut, erklärte sie, ihr Mann mache es schon länger. Das Deutsche Rote Kreuz Ortsvereinigung Lampertheim hatte am letzten Samstag im April zu seiner zweiten Blutspendenaktion in diesem Jahr eingeladen – 230  Spendenwillige aus Lampertheim und Umgebung kamen. DRK-Bereitschaftsleiter Christian Schmidt freute sich, dass auch 23 Erstspenderinnen und –Spender dabei waren. Nach den Laboruntersuchungen und dem medizinischen Check durch die Ärzte des DRK-Blutspendedienstes wurden  22 Spendenwillige nicht zur Ader gelassen, zum eigenen gesundheitlichen Schutz, wie Schmidt erläuterte. 208 Personen wurden zur Spende zugelassen - im Vergleich zum April letzten Jahres war dies eine Steigerung von etwa 27 Prozent. Nach der vorgeschriebenen Ruhezeit von etwa zehn Minuten wartete auf die Spender eine Tafel Schokolade Ritter Sport nach Wahl. Die kleinen Besucher, die Mama und Papa nur begleitet hatten, durften in eine große Dose mit Süßigkeiten greifen. Das DRK-Küchenteam verwöhnte die Spender mit einem geschmackvollen Angebot von Chili con Carne bis hin zur Currywurst mit Pommes. Helfer vom Fußballverein Azzurri Lampertheim hatten die Bedienung der Gäste übernommen. Insgesamt waren 28 Helferinnen und Helfer im Einsatz, denen Bereitschaftsleiter Schmidt für ihre ehrenamtliche Unterstützung herzlich dankt. Das DRK in Lampertheim freut sich auf neue Mitglieder, die sich nach Interesse in verschiedenen Bereichen engagieren können – beispielsweise im Sanitätsdienst, in der Sozialarbeit oder beim Jugendrotkreuz. Auch passive Mitglieder sind willkommen, erklärte Schmidt im Gespräch. Im Verlauf des Blutspendetermins wurden mehrere Mehrfachspender geehrt: Die Goldene Ehrennadel für 10 Spenden erhielten Tanja Zuspann, Tobias Teichert, Evgheni Veselovski und Beatrice Wenzel. Die Ehrennadel in Gold mit Goldkranz wurde für 25-maliges Spenden an Sabine Henninger und Reinhold Weidenauer, für 75 Blutspenden  an Elsa Herweh und Hans-Werner Herweh verliehen. Hannelore Nowacki

    Nach der Blutspende stärken sich die Spender mit einem Imbiss, den das DRK-Küchenteam für sie bereithält. Foto: Hannelore Nowacki


    Information

    DRK-Bereitschaftsleiter Christian Schmidt erklärt die Vorteile beim Blutspenden: Das gespendete Blut wird kostenlos untersucht. Festgestellt werden Blutgruppe und der Rhesusfaktor. Der Leberwert wird bestimmt und Tests auf  HIV (AIDS), Hepatitis B und C (Gelbsucht) sowie Syphilis werden durchgeführt. Spenden darf  jeder im Alter ab 18 Jahre bis zur Vollendung des 69. Lebensjahres. Mit ärztlichem Attest dürfen auch Spender bis zum vollendeten 71. Lebensjahres Blut spenden. Unterlagen, die der Hausarzt für den Blutspendedienst ausfüllen muss, sind beim DRK erhältlich. Die Bescheinigung kann im Rahmen der regelmäßigen, von der Krankenkasse bezahlten Gesundheitsvorsorge erfolgen.  Fragen werden unter der gebührenfreien Service-Hotline 0800-1194911 beantwortet.

     

     

     

     

     

     

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