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  • Do., 21. März 2019, 14:20 Uhr
    „SchleuderDRAMA“ – Veranstaltung hat besondere Wirkung auf Mitfahrer

    Diana Dusny stellt Ergebnisse der Schülerumfrage vor

    Das Präventionsprojekt „SchleuderDRAMA“ wird seit einigen Jahren an den Schulen im Kreis Bergstraße durchgeführt. Dass die Jugendlichen davon profitieren, machte nun eine durchgeführte Umfrage unter den Schülern deutlich. Foto: Polizeipräsidium Südhessen


    LAMPERTHEIM – Die Statistik belegt es: 2018 gab es zwar weniger Unfälle auf hessischen Straßen, doch die Zahl der Unfalltoten stieg um 26 auf 239 Personen an. Um gerade die jugendlichen Fahrer und Mitfahrer zu erreichen, stellte die Polizei mit ihren Kooperationspartnern Deutsches Rotes Kreuz, Freiwillige Feuerwehren, Psychologischer Dienst des Staatlichen Schulamtes des Kreises Bergstraße, Notfallseelsorge Kreis Bergstraße und das Pflegeteam Odenwald, für Jugendliche der zehnten und elften Jahrgangstufe sowie für Berufsschülerinnen und Berufsschüler ein Präventionsprojekt auf die Beine. Seit einigen Jahren findet das Projekt „SchleuderDRAMA“ regelmäßig an den Schulen im Kreis Bergstraße und im Odenwaldkreis statt, der Verein Bürger und Polizei e.V. unterstützt die Veranstaltung finanziell. Peter Hoffmann, Geschäftsführer Verein Bürger und Polizei e.V., stellte das Projekt sowie die hierzu durchgeführte Evaluation im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins Bürger und Polizei im Lampertheimer Rathaus vor. Ziel des Präventionsprojekts ist es, die jungen Fahrer und Mitfahrer für die Gefahren und Folgen eines Verkehrsunfalls zu sensibilisieren, deren persönliche Verantwortung für sich selbst und andere zu fördern und sie für die Einhaltung der für das Leben und die Gesundheit so wichtigen Verkehrsregeln zu gewinnen. Denn alleine der Ein-Sekunden-Blick auf das Handy bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h bedeutet einen Blindflug von 14 Metern. Um nun zu erfahren, ob und wie das Präventionsprojekt tatsächlich wirkt, legte die Psychologiestudentin an der Goethe Universität Frankfurt, Diana Dusny, das Ergebnis einer Umfrage unter 106 Schülern vor. Drei Fragebögen beantworteten die Teilnehmer zu verschiedenen Zeitpunkten: vor der Veranstaltung, direkt danach, sowie sechs Wochen nach dem Projekt. „Das verkehrsrelevante Wissen bei den Befragten ist angestiegen“, erläuterte Dusny. Zwar sei der Effekt nicht sehr langfristig, denn bei der dritten Befragung nach sechs Wochen sei vieles wieder in Vergessenheit geraten, dennoch sei gerade die Einflussnahme bei den mitfahrenden Jugendlichen auf den Fahrer angestiegen. „Auch die subjektive Bewertung der Schüler ist gut. Sie finden das Projekt sehr gut und glauben, dass sie etwas lernen und das Projekt einen positiven Einfluss hat“, erläuterte die Psychologiestudentin weiter. Als Empfehlung für das weitere Vorgehen regte Dusny unter anderem eine Nachbearbeitung von Inhalten in den Schulen sowie die Einbeziehung der Eltern an. Denn sie sind es schließlich, die als Vorbilder ihrer Kinder mit gutem Beispiel voran gehen sollten. Eva Wiegand

     

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