HALLENBADCAFÈ: Martina Rausch stellt Bilder voller Schönheit zum Thema Klimawandel bis Mitte Januar aus
Die besorgte Frage: Wie lange noch?
Der Geschäftsführer der Biedensandbäder Marius Schmidt begrüßte die Gäste zur Vernissage mit den Bildern von Martina Rausch im Hallenbadcafé. Hans Schader (rechts) sprach für die erkrankte Künstlerin. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Korallenriffe mit der Vielfalt bunter Fische, Eisbären und Pinguine in ihrer eisigen Umgebung, aber auch eine dreidimensional erlebbare Südseeinsel mit aufragenden Palmen im tiefblauen Meer sind die schönen Motive, die Martina Rausch vor allem mit Öl- und Acrylfarben auf Leinwand darstellt. Aber wie lange noch hält die Natur in dieser Schönheit dem Klimawandel stand? Dieser Gedanke treibt die Künstlerin um. Ihre Bilder mit dem Blau des Wassers sind noch bis zum 12. Januar 2023 im Hallenbadcafé zu sehen. Zur Vernissage hatte sie krankheitsbedingt nicht kommen können, daher hielt Lebensgefährte Hans Schader die Ansprache vor einer kleinen Zuhörerrunde mit Künstlerkollegen, Kunstinteressierten und Freunden. Sie beschäftige sich schon länger mit der Erderwärmung, ließ Martina Rausch mitteilen. Mit ihren Bildern möchte sie eine noch heile Wasserwelt darstellen, in der Hoffnung, dass ein Umdenken stattfindet. Martina Rausch ist weitgereist und künstlerisch vielseitig aktiv, Mitglied im Künstlerverein Bürstadt und hat ihre Werke in vielen Ausstellungen präsentiert. Der Geschäftsführer der Biedensandbäder Marius Schmidt wies in seiner Rede darauf hin, dass dies bereits die dritte Vernissage im sanierten Hallenbad sei. Unser Verhalten heute beantworte die Frage für die zukünftigen Generationen. Es komme darauf an, für das Thema Klimaschutz zu sensibilisieren. Durch die energetische Sanierung des Hallenbades werde Strom und damit CO2 eingespart, merkte Schmidt an. Das Hallenbad soll nach den Herbstferien wieder öffnen, dann ist auch die Bilderausstellung im Hallenbadcafé zu den Öffnungszeiten zu besichtigen. Nur eine Frage der Zeit bis die Laboranalyse des Wassers vorliege, teilte Schmidt bei der Vernissage am Freitag vor einer Woche mit. Durch die große Fensterfront reicht der Blick über das Hallenbad hinaus zum Freibad und den grünen Wiesen. Das Schwimmerbecken war bereits einladend mit Wasser gefüllt. Hannelore Nowacki