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  • Di., 12. April 2016, 08:54 Uhr
    CDU und FDP setzen ihre Zusammenarbeit fort

    „Die Chemie stimmt" - und der Koalitionsvertrag ist unterzeichnet

    Viel geschafft, aber noch viel zu tun: Feierlich unterzeichneten die Koalitionspartner den Koalitionsvertrag. Von links: Burkhard Vetter, FDP-Fraktionsvorsitzender, Achim Domby, FDP-Parteivorsitzender, Alexander Bauer, CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Jürgen Eberle, CDU Fraktionsvorsitzender. Foto: Eva Wiegand

    Viel geschafft, aber noch viel zu tun: Feierlich unterzeichneten die Koalitionspartner den Koalitionsvertrag. Von links: Burkhard Vetter, FDP-Fraktionsvorsitzender, Achim Domby, FDP-Parteivorsitzender, Alexander Bauer, CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Jürgen Eberle, CDU Fraktionsvorsitzender. Foto: Eva Wiegand

    BÜRSTADT - „Heute wollen wir unsere erfolgreiche Koalitionsvereinbarung unterzeichnen", damit eröffnete der CDU-Vorsitzende Alexander Bauer in den Räumlichkeiten die offizielle Unterzeichnung des Koalitionsvertrags der CDU und der FDP. Bereits vor der Kommunalwahl zeichnete sich für den Wähler das deutliche Bild ab, dass die beiden Koalitionspartner durchaus gewillt sind, ihre Zusammenarbeit in der Bürstädter Stadtverordnetenversammlung weiter zu führen. „Never change a running System", so nannte es Bauer, schließlich hätten die beiden Parteien so einiges bewegt und gut sammeln gearbeitet. Und der Wähler hat ein deutliches Wort gesprochen: Beim Urnengang am 6. März votierten die Wähler mit 44,5 Prozent für die CDU (14 Sitze) und 11,8 Prozent für die FDP (vier Sitze). Damit haben die beiden Parteien nicht nur gute Ergebnisse erzielt, sondern fühlen sich von den Wählern in ihrer Arbeit durchaus bestätigt. „Unser Ziel ist es, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen", damit machte auch der FDP-Parteivorsitzende Achim Domby deutlich, dass er den Auftrag der Wähler umsetzten will. So seien alle Punkte, die die FDP in ihrem Programm aufgestellt hatte, in den Koalitionsvertrag eingeflossen. Sich als gleichwertige Partner anzusehen, mache eine gute Arbeit erst möglich. "Wir haben damit eine gute Basis für die nächsten fünf Jahre geschaffen", betonte Domby. Schnell habe man sich nach der Wahl darauf verständigt, die Zusammenarbeit weiterzuführen und sei in die Koalitionsverhandlungen eingestiegen, berichtete Bauer und ergänzte: "Daraus ist ein vorzeigbares Werk aus drei Teilen geworden". Teil eins, das Vorwort, beinhaltet die Grundzüge der Zusammenarbeit, Teil B widmet sich dem Programm, dem „A bis Z der Kommunalpolitik", welches die Ziele und Herausforderungen beinhaltet, denen sich die beiden Koalitionspartner stellen wollen. Der letzte Teil C regelt die Formen der Zusammenarbeit. Der vollständige Text ist auf den Homepageseiten von CDU und FDP nachzulesen. Mit ihrer kommunalpolitischen Arbeit wollen die beiden Partner die Arbeit, die Bürgermeisterin Barbara Schader leistet, unterstützen, dabei aber auch eigene Akzente setzten. Ganz oben auf der Liste steht der Bahnhof, dessen Umgestaltung die Parteien in den nächsten ein bis zwei Jahren beschäftigen wird. Ein großes Thema wird daneben der Sportpark sein, der eigentlich besser als Sport- und Bildungscampus zu bezeichnen sei, wie Bauer anmerkte. Gedanken machen sich die beiden Koalitionspartner auch bereits darüber, ob die Parkplätze für die „Alla Hopp"-Anlage reichen werden, denn hier erwartet der CDU-Vorsitzende nicht nur großen Zuspruch von den Bürstädtern, sondern auch von auswärtigen Besuchern. Nicht zu vergessen auch das Innenstadtprojekt mit dem Back- und Brauhaus Drayß. „Alles, was wir wollen, soll mit einem soliden Haushalt umgesetzt werden", so Bauer, dieser setzte Grenzen, gleichwohl gebe es Gestaltungsspielraum. Ganz unter dem Motto

    "Bürstadt ist in Bewegung", übernehme die FDP und CDU nun gerne die Verantwortung, wichtige Entscheidungen der Stadt und deren Stadtteilen zu treffen. Hauptaufgabe bleibe allerdings die Verringerung der Verschuldung der Stadt Bürstadt. Eva Wiegand

    CDU und FDP: Gemeinsam für Bürstadt. Foto: Eva Wiegand

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