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    UKRAINE: Solidaritätskundgebung vor der Hans-Pfeiffer-Halle mit Aufruf zur Hilfe für die Bevölkerung

    Die Farben der Ukraine und Litauens leuchteten in der Dunkelheit

    Nach der etwa zwanzigminütigen Solidaritätskundgebung hatten die Stadtverordneten noch ihre mehrstündige Sitzung vor sich. Foto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Zur Solidaritätskundgebung für die Ukraine am Freitagabend vor der Hans-Pfeiffer-Halle hatten die Fraktionen von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP der Stadtverordnetenversammlung gemeinsam mit dem Lampertheimer Bündnis für Demokratie eingeladen. Unter den Teilnehmern waren neben Stadtverordneten, Bündnis für Demokratie und Abordnungen der Litauischen Gemeinschaft sowie des Litauischen Gymnasiums in Hüttenfeld weitere Bürger. Die Farben der Ukraine und Litauens leuchteten in der aufziehenden Dunkelheit. Nach den kurzen Redebeiträgen, die jeweils mit Applaus bedacht wurden, schlossen sich die Kundgebungsteilnehmer dem vom Ersten Stadtrat Marius Schmidt angeregten Moment des Schweigens an, um gute Wünsche auf den Weg zu bringen und in der Hoffnung auf Frieden und Freiheit. Schmidt wies auf die Möglichkeiten der Hilfe für die Ukraine hin, die auf der Homepage der Stadt Lampertheim www.lampertheim.de aufgeführt sind. Stadtverordnetenvorsteher Franz Korb (CDU) richtete in seiner Rede seinen „Appell an den Aggressor: Herr Putin, kehren Sie an den Verhandlungstisch zurück“. Den Zuhörern gab Korb mit auf den Weg: „Wir alle wissen, Frieden beginnt in unseren Herzen“. Für die Litauische Gemeinschaft sprach Martin Lipschis, der betonte, dass Litauen an der Seite der Ukraine stehe. Neben Hilfsgütern wünscht er sich auch Waffen für die Ukraine. Erich Maier, Bürgermeister a. D. und Sprecher des Bündnisses für Demokratie Lampertheim, warf dem Kreml mit der Invasion der Ukraine einen Bruch des Völkerrechts sowie einen  Angriff auf die Demokratie vor. Das Bündnis für Demokratie stehe voll hinter den Beschlüssen der Bundesregierung. Die Welt sei mit dem 24. Februar eine andere geworden. Maier bat um Unterstützung der Hilfsorganisationen. Pfarrer Christian Rauch mahnte: „Wir dürfen nicht stumm bleiben und uns nicht einschüchtern lassen von Waffen“. Wichtig sei, dass wir in dieser Zeit füreinander da sind. „Ich bete nicht mehr nur für Frieden, sondern für ein Wunder“, sagte Rauch, „die Hoffnung treibt uns an Wege des Friedens und der Versöhnung zu finden“.  Hannelore Nowacki

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    BUZ: Nach der etwa zwanzigminütigen Solidaritätskundgebung hatten die Stadtverordneten noch ihre mehrstündige Sitzung vor sich. Foto: Hannelore Nowacki 

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