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  • Do., 28. April 2016, 14:26 Uhr
    Lampertheim Classics und Schüler der Alfred-Delp-Schule in Aktion

    Die historische NSU Quickly zu neuem Leben erweckt



    Die glanzvolle Erscheinung der NSU Quickly ist den beteiligten Clubmitgliedern von Lampertheim Classics und den Schülern in der Quickly-AG der Alfred-Delp-Schule zu verdanken. Mit ganz besonderer Leidenschaft gingen Helal Akbari und Manuel Dajaku (Mitte) ans Werk. Im Bild (von links): 1. Clubvorsitzender Roland Marke; Ralf Karolus vom Organisationsteam; Simone Weyand, Inhaberin der Buchhandlung Bücherschiff und 2. Clubvorsitzender Thomas Kissel. Foto: Hannelore Nowacki

    LAMPERTHEIM – Die Freude an alten Schätzen ist zeitlos, wie die erfolgreiche Restaurierung der historischen NSU Quickly zeigt. Mit jugendlichem Elan machten sich zehn  Schüler der Alfred-Delp-Schule unter der Leitung des 2. Clubvorsitzenden Thomas Kissel  und tatkräftiger Unterstützung mehrerer Mitglieder des Oldtimer-Clubs „Lampertheim Classics“ an die Arbeit. Die „Quickly-AG“ zerlegte die noch mattblaue Maschine komplett in alle Einzelteile. Im Frühjahr 2015 hatte der Club das kostbare, aber etwas ramponierte Stück gekauft. Der Kennerblick sagte ihnen: Daraus kann man ein Glanzstück machen. Die Idee, dies mit Jugendlichen zusammen zu tun, knüpft auch an den Gedanken der Nachwuchswerbung an. Vor allem finden es die beiden Clubvorsitzenden Roland Marke und Thomas Kissel gut, wenn Jugendliche weitere Interessen entwickeln und sehen, was man in der Freizeit noch machen kann. Einige Teile konnten aufpoliert werden, andere wurden erneuert und zugekauft. Lampertheimer Firmen nahmen sich dieser Teile und Aufgaben an, hier durften die Schüler auch zuschauen. Beteiligt waren die Metallveredlung Lampertheim, das Radhaus und Classic Lack Asel. Manuel Dajaku und Helal Akbari waren zu dem Zeitpunkt in der 8. Klasse, mit großem Eifer bei der Sache und bis zum Schluss dabei. Dieser Einsatzwille beeindruckte die Mitglieder von Lampertheim Classics. Ein großes Lob für die beiden Schüler gab es noch einmal beim Pressegespräch in der Buchhandlung „Bücherschiff“, die die restaurierte Quickly zurzeit im Schaufenster ausstellt: „Es hat uns wirklich Spaß gemacht, miteinander zu schaffen“. Der restaurierten Quickly zollten die beiden jungen Leute Bewunderung: „Das Motorrad ist wunderschön“, waren sie sich einig. Die Clubvorsitzenden dankten Simone Weyand, dass sie sofort bereit war, das Motorrad in ihrem Schaufenster  auszustellen. Die Schüler kennen sie schon durch die Unterstützung für ihre Schülerzeitung. Bei der Versteigerung im Rahmen des Oldtimer-Treffens am 8. Mai soll die Quickly ordentlich Geld einbringen – für einen guten Zweck: Der Werkraum der Alfred-Delp-Schule soll aufgerüstet werden. Thomas Kissel denkt auch an den Lampertheimer Rennfahrer Wilhelm Herz, der als Weltrekordhalter mit dem Motorrad zur Legende wurde. Hannelore Nowacki

     
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