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  • Fr., 18. September 2015, 10:28 Uhr
    Schubkarrenrennen bei Howwemer Kerb – der große Spaß für alle

    Die schnelle Geschicklichkeit und neue Ideen

    Lecker sahen die Schokoküsse aus, aber Zeit zum Genießen hatten die Kinder-Teams natürlich nicht. Foto: Hannelore Nowacki


    HOFHEIM – Beim Schubkarrenrennen kommt es als Zuschauer darauf an, einen guten Platz mit Übersicht zu ergattern. Kenner kamen daher frühzeitig und brachten sich bequeme Klappsessel mit. Ziel und Umkehrpunkt mit Baumstamm und Nagelaufgabe lagen so weit auseinander, dass beides zugleich nicht im Blick war, die Zuschauer mussten sich also rechtzeitig entscheiden. Das Spektakel bei der Howwemer Kerb am Montag lockte begeisterte Fans auch aus Lampertheim in die „Perle des Rieds“, wie der Aufdruck auf einigen Howwemer T-Shirts stolz lautete. Hier und da mussten in der Backhausstraße Absperrgitter für Sicherheit sorgen, denn bei der rasanten Durchfahrt der Schubkarrenteams geht es um Zentimeterarbeit. Die Slalomfahrt um die Pylone herum erforderte einige Geschicklichkeit, aber auch gleich nach dem Kehren kippte auch mal eine Schubkarre um. Alle Generationen waren auf den Beinen und feuerten die Teams an, dieses Kerbevergnügen riss jeden mit. Maurice Stumpf machte die Ansage und nahm die Anmeldungen bis kurz vor dem Start entgegen. Begrüßung und Erklärungen gab er in lustig gereimten Versen ab. Die Arbeitsgruppe im Verein zur Vorbereitung der Kerbe unter Vorsitz von Eva Marquardt hatte für dieses Jahr wieder neue Aufgaben ausgetüftelt. Die Schubkarren sind Spezialanfertigungen, die optisch eine recht komfortable Fahrt versprechen. Schnelles Kopfrechnen war bei den Kinderteams gefragt, wobei die vorgedruckten Aufgaben wechselten: Beispielsweise 8+4-7+5 oder 4+3-6+9. Was kommt heraus? In die Schubkarre flog als Belohnung jedes Mal ein Päckchen Süßigkeiten. Am Wendepunkt warteten Schokoküsse auf die Kinder. „Mit dem Kopf“ zu essen macht aber eher beim Zuschauen Spaß und war daher eine spannende Angelegenheit besonders für das ganz junge Publikum. Den Erwachsenen-Teams standen vergleichsweise leichte Aufgaben bevor. Am Start wurde die schnelle Fortbewegung durch ein Paket zwischen den Beinen behindert, dabei war ein Tennisball nach Art des Eierlaufens sicher bis zum Eimer zu balancieren. An der Zwischenstation musste entweder eine Flasche Bier mit 0,33 Liter Inhalt in die Kehle laufen oder ein Glas Wasser geleert werden. Auf dem Tisch am Wendepunkt ging es hammerhart zu, kraftvoll und schnell trieben die Teams lange Eisennägel in Baumstämme. Am Ende waren alle zufrieden, so viel Spaß auf einmal in nicht einmal einer dreiviertel Stunde, wo gibt es das sonst? Als Preise gab es Gutscheine für hiesige Geschäfte, die Kinder erhielten Spielwaren. Hannelore Nowacki

    Spannende Slalomfahrten waren beim Schubkarrenrennen geboten, nur selten flogen die Pylone davon. Foto: Hannelore Nowacki


    Information

    „Die Adler“ mit Leon und Pascal waren mit 1,22 Minuten das schnellste Kinderteam, gefolgt vom Team der „Howwemer“ mit Louisa und Lars, die 1,41 Minuten brauchten. Marlon und Julian, die als „Kerbemondagsbuwe-Nachwuchsteam“ antraten, kamen nach 2,06 Minuten am Ziel an. Die „Teufelskicker“ mit Mirco und Nils wurden mit 2,11 Minuten gestoppt.

    Bei den Erwachsenen erreichten die „Kerbemondagsbuwe“ mit genau 1,04 Minuten Platz 1. Das Team „Hoodboys“ mit André und Benny war 1,07 Minuten schnell. Bei gleicher Zeit mit 1,09 Minuten übertraf das Team „Handkäs mit Musik“ die andere Mannschaft dennoch, weil Timo und Kevin weniger Pylone umwarfen.

     

     

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