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Do., 30. April 2015, 10:30 Uhr
Lessing-Gymnasium: Kammermusik-Konzert im Verbund von Schwerpunktschulen
„Die Sprache der Musik ist das allerbeste Band“
[caption id="attachment_39218" align="alignnone" width="300"] Ein Kontrast zum Klassik-Programm: Das Boomwhacker-Ensemble musiziert erfolgreich mit Instrumenten, die an Wassergymnastik erinnern.
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LAMPERTHEIM – Im Kammermusik-Konzert am Dienstagabend in der Mensa zeigten talentierte Schülerinnen und Schüler des Lessing-Gymnasiums ihr Können. Das Publikum, vorwiegend aus dem Kreis der Schule und Eltern, würdigte die Leistungen mit entsprechendem Beifall, der bei einigen herausragenden gesanglichen und musikalischen Glanzleistungen deutlich von Begeisterung getragen war. Das Besondere an diesem Abend: Zum ersten Mal spielten junge Musikerinnen und Musiker weiterer Schulen aus der Region mit, die ebenso wie das Lessing-Gymnasium als Schulen mit Schwerpunkt Musik im Regionalverbund Südhessen organisiert sind. Musiklehrer Dr. Dr. Matthies Andresen hatte die Organisation übernommen und seine Einladung an drei Schulen verschickt, doch wegen Krankheit musste eine Schule absagen. Wie Andresen im Gespräch berichtete, war die Idee beim Hessentag in Bensheim entstanden, bei dem sich die Musizierenden dieser Schulen bei ihren Auftritten näher kennengelernt hatten. Vierzehn Stücke aus der Welt der Musik standen auf dem Konzertprogramm, beginnend mit dem Volkslied „Aura Lee“. Mit Trompete und Querflöte erklang „When the Saints go marching in“. „The Pink Panther“ wirkte mit drei Saxophonen auf das Publikum, gespielt von Alexandra Gutschalk, Paulina Niederhöfer und Vasiliki Kosti. Alla Turca, ein schwungvolles Stück von Mozart, interpretierte Nico Baus am Klavier. Vivien Petropoulos vom Gymnasium Gernsheim spielte mit Querflöte eindrucksvoll das Stück „Danse de la Chèvre“. Von der Geschwister-Scholl-Schule in Bensheim kamen Alina Hanschke (Klavier & Background-Gesang) und Sängerin Lara-Faye Saaro, die dem Publikum mit „Beautiful“, dem Welthit der Sängerin Christina Aguilera, gefielen. Eine elektronische Verstärkung gab es nicht, so dass auch der Gesang allein von der stimmlichen Kraft lebte. Nach einer kurzen Umbaupause nahm das sehens- und hörenswerte „Boomwhacker-Ensemble“ aus der Klasse 9 unter der Leitung von Musiklehrer Dr. Andresen Platz. Im mitreißenden schenkelklopfenden Rhythmus von „Groove“ und „Walzer“ brachten sie ihre bunten Röhren als „Tubular Music“ in Schwung. Andächtig hörte das Publikum Silvia Rau zu, die mit ihrer schönen Sopranstimme die Ariette des Ännchen aus dem „Freischütz“ sang. Ein großer Applaus folgte, wie auch nach dem Klavierspiel von Lisa Laut mit dem Stück „4 Impromptus“ – Andante von Franz Schubert. Schulleiterin Silke Weimar-Ekdur dankte in ihrem Schlusswort den Eltern, Dr. Andresen und allen Beteiligten für ihre Unterstützung. Das Kammermusik-Konzert lobte sie als „kleines, feines und erlesenes Format“, der Musik allgemein hält sie die verbindende Wirkung zugute: „Die Sprache der Musik ist das allerbeste Band“. Hannelore Nowacki
„Der Schwan“ schwamm auf den schwingenden Tönen des Violoncellos, gespielt von Justus Friedrich, begleitet von Mia-Lynn Hartmann mit Traumperlen aus dem Klavier. Fotos: Hannelore Nowacki