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Do., 20. März 2014, 10:27 Uhr
Melanie I. holt sich Informationen beim Jungpflanzenanzuchtbetrieb Billau
Die zukünftige Spargelkönigin ist bestens vorbereitet
Die zukünftige Spargelkönigin Melanie I. und Dirk Eichenauer, Mitarbeiter der Stadt Lampertheim, informierten sich bei Familie Billau über die Spargeljungpflanzenzucht. Foto: Eva Wiegand
LAMPERTHEIM - Wie der Spargel schmeckt und dass sie ihn als kulinarische Köstlichkeiten schätzt, weiß die zukünftige Spargelkönigin Melanie I. schon lange. Wie allerdings die Spargeljungpflanzen vermehrt, gerodet, aufbereitet, verkauft, wieder gesetzt wird und der Spargel schlussendlich auf unseren Tellern landet, das weiß sie seit dem letzten Mittwoch. Hier hatte der Jungpflanzenanzuchtbetrieb Billau zu einem persönlichen Spargelköniginnen-Informationskurs eingeladen. „Das ist alles sehr interessant, das muss ich jetzt erst einmal setzen lassen“, meinte die zukünftige Spargelkönigin nach einer ausgiebigen Führung durch Marita Billau, die sie mit allen Informationen rund um den Spargel versorgte. Nur wenige Betriebe produzieren und vertreiben Spargelpflanzen, in der Lampertheim sind es gerade einmal zwei an der Zahl. Neben Familie Billau sorgt auch Familie Steinmetz für den steten Nachwuchs an Spargel-Jungpflanzen, die in ganz Deutschland und bis ins Elsass vertrieben werden. Der Samen für die verschiedensten Spargelsorten wird jedes Jahr im März gesät, die Jungpflanzen wachsen über das Jahr, werden hochgepäppelt, gehegt und gepflegt, dann erfolgt nach einem Jahr die Ernte mit dem Spargelpflanzenroder. Mit großen Wagen werden die Jungpflanzen in die Römerstraße angefahren, große Berge stapeln sich in der Halle. Dort werden die Pflanzen von Mitarbeitern sortiert, gezählt, verpackt und für den Verkauf vorbereitet. „Wir bauen verschiedene Sorten an. Es gibt Sorten, die sehr früh wachsen, aber auch Sorten die spät wachsen“, erklärte Marita Billau. So könne, neben dem Einsatz von Folie, die Spargelsaison verlängert werden. Außerdem informierte sie darüber, dass nicht jede Sorte für jeden Boden geeignet sei. Bestens vorbereitet kann Melanie I. nun ihrer Inthronisierung am 9. April entgegen blicken. Eva Wiegand