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  • Mo., 10. Januar 2022, 09:37 Uhr
    POST: Bei Batzels liegt ein Brief zum dritten Mal im Kasten

    Dreimal falsch: Irrläufer oder Irrsinn? 

    Das Ehepaar Batzel wundert sich nur noch – zum dritten Mal fand der Brief nicht zum richtigen Empfänger. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Schon wieder ist derselbe Brief da! Bereits beim ersten Mal hatten sich Rudolf und Marlies Batzel gewundert, wie es der Brief zu  ihnen geschafft hatte, war doch deutlich darauf zu lesen, dass der Empfänger in der Röhnstraße in Riedrode wohnt und nicht in der Römerstraße in der Bürstädter Innenstadt. Dass auch der Empfängername nicht passen konnte, kommt noch erschwerend hinzu. Was tun? Das Ehepaar Batzel machte sich auf den Weg zum nächsten Briefkasten. Damit nichts mehr schief gehen konnte, hatte Rudolf Batzel den Nachnamen des Empfängers mit rotem Stift unterstrichen und Riedrode rot eingerahmt. Zwei Tage später war der Brief wieder da. Was soll man dazu sagen? Wieder werfen die beiden den Brief in den nächsten Briefkasten. Dann die Überraschung: Nach drei Tagen war der Brief wieder da. „Ein Ding der Unmöglichkeit, dass ein Brief dreimal falsch ausgetragen wird“, ist sich das Ehepaar einig. Können die bei der Post überhaupt lesen? Die Frage drängt sich förmlich auf. Den Postboten einfach mal zu fragen, sei bisher nicht gelungen, man weiß ja nicht einmal, wer die Post bei ihnen einwirft und wann. Jetzt sind die Batzels gespannt, ob sich daraus eine Irrläufer-Fortsetzungsgeschichte entwickelt. Ein Spaziergang zum nächsten Briefkasten steht wieder an. Hannelore Nowacki

     

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