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  • Do., 06. April 2017, 09:01 Uhr
    Kämpfer des 1. Judo-Club Bürstadt zeigt beim Bremen Master der Altersklasse U18 starke Leistung

    Dritter Platz bei Top-Turnier für Ian Störmer



    o wie hier auf dem Archivbild aus dem Oberligakampf der Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach gegen den TV Niddasieht es aus, wenn Ian Störmer mit exzellenter Technik wirft. Foto: Stephan MüllerBÜRSTADT – Beim internationalen Bremen Master, einem, wenn nicht sogar dem Top-Turnier dieser Altersklasse innerhalb Deutschlands, zeigte sich der Bürstädter Ian Störmer von seiner starken Seite. Das beim 1. Judo-Club Bürstadt kämpfende Ausnahmetalent machte zuletzt durch den Sieg der offenen Hessenmeisterschaft und den dritten Platz auf der Deutschen Einzelmeisterschaft auf sich aufmerksam. Hier beim Bremen-Master sollte es mindestens ebenso anspruchsvoll und äußerst hochkarätig zugehen. Internationale Konkurrenz war zahlreich unter den 84 Teilnehmern vertreten und versprach Judo auf absolutem Top-Niveau.

    So bekam es der Bürstädter Ausnahmeathlet auch sogleich im ersten Kampf mit dem starken Schweden Alexander Dahlin zu tun, den er erst in der Verlängerung, dem sogenannten golden score, bei dem die nächste Wertung den Sieg bringt, mit Ura-Nage bezwingen konnte.

    Im zweiten Kampf gegen den Niederländer Kevin Hippe war Ian Störmer der klar dominante Kämpfer und punktete mit einer Wazari-Wertung für O-Uchi-Gari und anschließendem Ippon durch den Kingston-Würger.

    Den dritten Kampf gegen den Franzosen und späteren Silbermedaillengewinner Bastien Jenner verlor Ian knapp durch einen Konter auf den eigenen Ura-Nage-Ansatz. Hier wäre sicherlich mit etwas Glück mehr drin gewesen.

    In der sogenannten Trostrunde ging es dann gegen den Schweizer Timo Schweizer erfolgreich weiter. Ian gewann hier seinen Kampf durch Tsuri-Komi-Goshi und anschließendem Festhaltegriff.

    Im fünften Kampf verlor Ian Störmer durch eine strittige Wazari-Wertung gegen den Russen Sarmat Goloev die er während der laufenden Kampfzeit leider nicht mehr aufholen konnte und schied damit mit drei Siegen bei zwei knappen Niederlagen aus dem Wettbewerb aus.

    Trainerin Nadine Müller war dennoch zufrieden und verwies auf die große Variabilität mit der Ian seine Kämpfe anginge und mit den unterschiedlichsten Techniken abschlösse. Bei den verlorenen Kämpfen habe nur wenig gefehlt woran man in den nächsten Wochen gemeinsam weiter arbeiten werde. zg

     
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