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  • Do., 02. Juli 2020, 11:47 Uhr
    SPD BERGSTRASSE: Auftakt zur Sommertour / Gespräch mit Vertreterinnen des Familienzentrum Bensheim

    „Drop-In ist wieder gestartet”

    Die Vertreter der SPD Bergstraße trafen sich zum Auftakt der diesjährigen Sommertour mit Katharina Naegele und Silvie Freudenberger vom Familienzentrum Bensheim. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM – Am Montag startete die SPD Bergstraße ihre diesjährige Sommertour – im Alten Rathaus in Lampertheim trafen sich der SPD-Kreisvorsitzende Marius Schmidt, sein Stellvertreter Philipp Ofenloch, die Landtagsabgeordnete Karin Hartmann, der Kreisbeigeordnete Karsten Krug und der Erste Stadtrat Lampertheim, Jens Klingler, mit Katharina Naegele und Silvie Freudenberger vom Familienzentrum Bensheim. Dieses ist in Lampertheim unter anderem mit verschiedenen Angeboten im Bereich frühkindlicher Bildung vertreten – unter anderem mit den Programmen „startHILFE” und „schnelleHILFE” sowie mit dem „Drop-In”. Darüber hinaus fungiert das Familienzentrum als Träger der Kindertagesstätte „Farbenfroh” in der Ringstraße.

    „Sommerzeit bedeutet Sommertour für die SPD”, betonte Marius Schmidt zum Auftakt des Gesprächs. „Und wir haben mit dem Familienzentrum direkt ein sehr interessantes Thema. Es besteht eine lange Partnerschaft zwischen dem Familienzentrum und Lampertheim. Mit dem Drop-In gibt es ein sehr wichtiges Angebot, damit Eltern miteinander reden und Kinder miteinander spielen können. Das Familienzentrum bietet mit seinen Angeboten frühkindliche Förderung von Anfang an und gleichzeitig ein Netzwerk, das in die Familien hineinführt. Die Frage, die sich uns stellt, ist, wie die aktuelle Situation ist.”

    Silvie Freudenberger erläuterte, dass im Bereich „startHILFE” vier Fälle und im Bereich „schnelleHILFE” acht Fälle vermittelt werden konnten, wobei die „startHILFE” ehrenamtlich angeboten wird und die „schnelleHilfe” teilweise über die Krankenkassen refinanziert wird. Im Bereich des Drop-In fand am Montag der erste Termin seit Corona mit Besuchern statt, bei Nachfrage wird dieses Angebot auch gerne in den Ferien beibehalten. Die Treffen finden montags von 9 bis 12 Uhr statt, eine Anmeldung ist unter freudenberger@familienzentrum-bensheim.de notwendig. 

    Mit viel Herzblut hat Silvie Freudenberger ein Kursheft erstellt, mit Abendgruppen und einem vielfältigen Angebot. Aber: Bis zu denn Sommerferien liegt alles brach, derzeit arbeitet das Familienzentrum daran, möglichst Online-Kurse anbieten zu können und auf digitale Arbeit umzustellen. Dadurch könnte man Kontakt zu anderen Menschen bekommen, ohne irgendwo hinfahren zu müssen. „Wir versuchen, die Eltern so abzuholen und wollen dann im September wieder durchstarten”, so Katharina Naegele und Silvie Freudenberger. 

    Generell gelte für alle angebotenen Kurse des Familienzentrums, dass es für diese jeweils einen eigenen Hygieneplan gibt. Sowohl die Kursleiter als auch die Teilnehmer werden entsprechend für das richtige Verhalten geschult, es gibt lediglich abwaschbares Spielzeug und Desinfektionsmittel stehen zur Verfügung. Zudem gibt es nur eine begrenzte Teilnehmerzahl. Kritisch sehen die Vertreterinnen des Familienzentrums die lange Ausbildung für Erzieherinnen und Erzieher bei zu geringer Bezahlung und gleichzeitig steigenden Ansprüchen. Hier fehle Personal, und ohne eine entsprechende Änderung der Rahmenbedingungen zur Ausbildung und zum Beruf wird das sicher so bleiben. Hier sei die Politik gefordert – eine Anregung, die die SPD-Vertreter gerne mitnahmen. Benjamin Kloos

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