Do., 25. Oktober 2018, 10:37 Uhr
Verkehrssicherheit für Bootsfahrer, Radfahrer und Fußgänger
Durchforstungsarbeiten am Lampertheimer Altrhein
LAMPERTHEIM - Um die Verkehrssicherheit der Uferbepflanzung am Lampertheimer Altrhein weiterhin gewährleisten zu können, führt eine Fremdfirma, die vom Wasserschifffahrtsamt beauftragt wurde, ab 26. Oktober Durchforstungsarbeiten durch. Betroffen von der Maßnahme sind unter anderem größere Weiden, die den Wasserabfluss verhindern und dadurch die Hochwassergefahr im Bereich zwischen Kilometer 3,9 und 4,6 erhöhen. Die Maßnahme ist zwischen der Unteren Naturschutzbehörde, der Wasserschifffahrtsverwaltung und der Stadt Lampertheim abgestimmt. „Die Arbeiten sind wichtig, um einerseits eine Verkehrssicherheit für die Bootsfahrer zu gewährleisten, die über Steganlagen zu ihren Booten gehen und andererseits, um die Radfahrer und Fußgänger auf dem Dammweg auch in Zukunft vor herunterfallenden Ästen zu schützen“, erklärt Sabine Vilgis, Leiterin der Technischen Betriebsdienste. Des Weiteren sind Robinien und Pappelauswüchse nach dem Leitfaden für Umweltbelange bei der Unterhaltung der Bundeswasserstraßen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur als Neophyten zu bekämpfen. Der Bereich soll künftig zu einem Weichholzuferstreifen mit Jungweiden und Jungeschen umgebaut werden. Diese werden in regelmäßigen Abständen von zirka fünf Jahren erneut gepflegt. Zusätzlich wird durch diese Maßnahme der Hochwasserdamm geschützt, da eine Durchwurzelung des Dammes durch große Wurzeln von Bäumen minimiert wird. Es handelt sich hierbei um die letzte von drei Maßnahmen, die absichtlich in der vegetationsarmen Zeit durchgeführt wird, um den Eingriff in die Natur zu minimieren. Die meisten Fällarbeiten werden Richtung Wasserstraße ausgeführt und das anfallende Holz mit einem Schubboot abtransportiert. zg