Fr., 14. Oktober 2022, 09:02 Uhr
SPENDE: Stiftung des Evangelischen Dekanats Bergstraße unterstützt die Tafeln des Diakonischen Werkes Bergstraße
Ein Ehrenamt mit besonderen Herausforderungen
KREIS BERGSTRASSE – Tobias Lauer, Leiter Diakonisches Werk Bergstraße, und Dr. Ute Weber-Schäfer, Tafelkoordinatorin Diakonisches Werk Bergstraße, freuten sich am 11. Oktober 2022 über den Besuch des Stiftungsrates der Stiftung des Evangelischen Dekanats Bergstraße. Ute Gölz, Vorsitzende des Stiftungsrates, ihr Stellvertreter Hendrik Raekow sowie die weiteren Mitglieder Sabine Karb und Harald-Uwe Kouba brachten nicht nur viel Interesse an der aktuellen Lage der Tafeln des Diakonischen Werkes mit, sondern auch eine Spende in Höhe von 1.500 Euro. Mit dieser Spende möchte die Stiftung den Tafeln bei der Finanzierung der erhöhten Sprit- und Energiekosten helfen. Die Stiftung habe die Tafeln immer im Blick und unterstütze die Idee der Tafeln sehr, betonte Ute Gölz. So sei die Entscheidung, in diesem Jahr die Tafeln des Diakonischen Werkes mit einer Spende zu unterstützen, einhellig im Stiftungsrat getroffen worden. In den letzten Jahren habe es weniger Anträge an die Stiftung gegeben, wegen Corona seien auch einige Veranstaltungen ausgefallen. So konnte die Tafel mit einem großzügigen Betrag bedacht werden.
Die Mitglieder des Stiftungsrates hoben auch hervor, dass Sie mit dieser Spende das außergewöhnliche Engagement der Ehrenamtlichen in der Tafelarbeit unterstützen möchten. Es sei ein Ehrenamt, das einen sehr wichtigen sozialen Beitrag leiste, und dies mit viel Herzblut und großem körperlichen Einsatz. Tobias Lauer und Ute Weber-Schäfer bedankten sich im Namen der etwa 190 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Tafelausgabestellen des Diakonischen Werkes in Bürstadt, Lampertheim und Rimbach. Die Tafelarbeit stehe bei der Bewältigung der vielfältigen sich überschneidenden Krisen vor sehr großen Herausforderungen. Der Ansturm auf die Tafeln war noch nie so groß wie in diesem Herbst. Zurzeit werden etwa 2000 Menschen mit Lebensmitteln unterstützt, das sind etwa 25 % mehr als im Vorjahr. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer wachsen dabei über sich hinaus und würden trotz des Ansturms immer wieder den einzelnen Tafelkunden in den Blick nehmen. Dabei können die Tafelausgabestellen auch auf die vielfältigen Unterstützungsangebote des Diakonischen Werkes zurückgreifen, um den Menschen über die Lebensmittelabgabe hinaus auch weitere Hilfen anzubieten.
Schließlich stellten alle gemeinsam fest, dass es eine große Besonderheit der Tafelarbeit sei, Nachhaltigkeit mit sozialem Engagement zu verbinden. Sowohl die Ehrenamtlichen der Tafel als auch die Tafelkunden seien Lebensmittelretter. zg