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So., 17. November 2013, 12:38 Uhr
Kulturpreis 2013 an Eheleute Angelika und Alois Klüber / Bürgermeisterin: „Wir freuen uns auf viele weitere Filme über unsere schöne Stadt“
„Ein nachhaltiges Geschenk für die Stadtgeschichte“
„Spot an – Klappe auf – Kamera läuft …“ Die Eheleute Angelika und Alois Klüber haben Bürstadt schon in 100 Filmen in Szene gesetzt. Bürgermeisterin Bärbel Schader und Erster Stadtrat Walter Wiedemann überreichten ihnen im Festsaal des Historischen Rathauses den Kulturpreis 2013 der Stadt Bürstadt für ihre langjährigen, ehrenamtlichen Verdienste um das kulturelle Leben der Stadt. Foto: Hannelore Nowacki
BÜRSTADT – Der Kulturpreis der Stadt Bürstadt wird seit 1984 jährlich verliehen, eine lange Reihe verdienter Einzelpersönlichkeiten wie auch Gruppen sind in der Galerie der Kulturpreisträger zu finden – unter anderen Hermann Keinz, Dr. Eugen Schreiber und Gerhard Winkler sowie die Theatergruppe Sainäwwel, der Gesangverein Liederkranz und die Katholische Kirchenmusik. „Viele Menschen haben sich um das kulturelle Leben in Bürstadt verdient gemacht, Menschen, die mit Begeisterung dieses hohe Gut der Kultur in unserer Stadt pflegen“, sagte Bürgermeisterin Bärbel Schader in ihren einführenden Worten zur Verleihung des Kulturpreises 2013 der Stadt Bürstadt. In diesem Jahr hat der Magistrat auf Empfehlung des Sozialausschusses beschlossen, den Kulturpreis an die Eheleute Angelika und Alois Klüber zu verleihen. An der Feierstunde im Festsaal des Historischen Rathauses am Freitagabend nahmen Stadtverordnetenvorsteher Ewald Stumpf, der Erste Stadtrat Walter Wiedemann sowie weitere Vertreter von Magistrat und Stadtverordnetenversammlung teil.
100 Filmwerke über Bürstadt haben die Eheleute Angelika und Alois Klüber in den vergangenen Jahren gemeinsam geschaffen. Bürgermeisterin Bärbel Schader nannte in ihrer Laudatio aus der langen Liste Filme wie das „Bürstädter Dreschfest 1996“ und den 53-minütigen Film mit dem Titel „Ohne die Bürstädter Feuerwehr läuft nichts“. Neben vielen weiteren Filmen von Vereinsfesten und Veranstaltungen wie dem Nibelungenzug 2000 entstand der Film „Bürstadt – Perle im Hessischen Ried“, schon der Titel klingt wie eine Liebeserklärung an die Sonnenstadt. Aus dem aktuellen Schaffen hob Bürgermeisterin Schader Ereignisse wie die Bürgermeisterwahl und die Verabschiedung von Bürgermeister Alfons Haag hervor, die Alois Klüber filmend begleitet hat. „Filme drehen, Filme zusammenstellen, das ist ihre große Leidenschaft- der Kulturpreis wohlverdient“. Dabei funktioniere die Rollenteilung und das Zusammenspiel zwischen dem engagierten Ehepaar perfekt – er filmt, sie schneidet und gestaltet, findet die richtige Sprache für die Texte. Auch werde die Stadt die Filme in ihr Archiv aufnehmen dürfen, „ein nachhaltiges Geschenk für die Stadtgeschichte“, lobte Schader die Ankündigung der Eheleute Klüber. Anerkennenswert auch, so betonte Schader, dass die Eheleute Klüber mit ihren Filmen, zu denen auch über 100 Dokumentarfilme über die Region und fremde Länder gehören, an die Öffentlichkeit gehen.
Unentgeltlich zeigen sie ihre Filme und halten Vorträge zum Beispiel bei den Senioren, den Frauengruppen, beim Spiel- und Kulturkreis und auch beim Landrat. Gemeinsam überreichten die Bürgermeisterin und der Erste Stadtrat die Urkunde. Der Kulturpreis ist mit 250 Euro dotiert. Offiziell gratulierten Stadtverordnetenvorsteher Stumpf (CDU), Sozialausschussmitglied Dr. Joachim Freund (FDP) und Hans-Georg Gött (SPD) den Kulturpreisträgern. „Sie waren an der Reihe“, meinte Stumpf. Gött hob das besondere ehrenamtliche Engagement der Eheleute hervor. Weitere Gratulanten schlossen sich an. Bei angeregten Gesprächen wurde die Feierstunde mit einem Umtrunk und Imbiss fortgesetzt. „Wir freuen uns auf viele weitere Filme über unsere schöne Stadt“, meinte Bürgermeisterin an die Preisträger gerichtet. Mit besonderer Freude hatte Alois Klüber die diesjährige Kerwe mit Kirchweih in einem vierzigminütigen Film dokumentiert und auf DVD mitgebracht.