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  • Di., 26. Januar 2016, 10:54 Uhr
    Närrische Musikstunde des Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr als gelungener Start in die fünfte Jahreszeit

    Ein Ritter an der Pauke und eine Elfe an der Querflöte



    Johanna Tausch begeisterte in der närrischen Singstunde des Musikzuges des Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt/Hofheim mit humorvollen Einsatzberichten. Foto: oh

    BÜRSTADT – Wenn ein Ritter auf die Pauke haut, eine Elfe die Querflöte zum Erklingen bringt und ein Cowboy die Trommel spielt – dann ist mal wieder närrische Musikstunde beim Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bürstadt/Hofheim. Um 19.33 Uhr trafen sich die knapp 50 närrischen Musiker und ihre Partnern im faschingsmäßig dekorierten Lehrsaal der Feuerwehr Bürstadt. Traditionell eröffneten die Musiker den Abend mit einigen Fastnachtshits. Auch der Narhalla-Marsch, quasi die Karnevalshymne schlechthin, durfte hierbei nicht fehlen. Gleich im Anschluss wurde das Fingerfood-Buffet freigegeben: Ob Hackbällchen oder Kräppel, Käsehäppchen oder Würstchen – für jeden war was dabei. Dann folgte auch schon die erste Büttenrede: Karl-Heinz Wahlig, selbst jahrelang aktiver Trommler im Musikzug lief, begleitet von fünf Musikern, in den Saal ein. Als Meister in der Bütt erzählte er, wie es ist auf Reisen zu sein oder welche An- und Unannehmlichkeiten das Ehedasein mit sich bringt. Wie gewohnt blieb hier kein Auge trocken. Als Anerkennung für seine Leistung erhielt er den diesjährigen Fastnachtsorden der närrischen Musikstunde: Zwei Achtelnoten an einer Wurstkette. Im weiteren Verlauf wurden noch diverse bekannte Fastnachtsschlager gesungen und einige Schunkelrunden vollführt. Da stand auch schon die zweite Büttenrede an: Johanna Tausch, die im Musikzug das Helikon spielt, stand in der Bütt. Gekleidet in Feuerwehrjacke und Feuerwehrhelm wusste sie in humorvoller Weise von diversen Einsätzen und Gegebenheiten der Feuerwehr zu berichten. Klar ist, dass auch die geliebte Nachbarstadt mit dem großen „L“ hierbei ihr Fett abbekam, wie das in der Fastnachtszeit in Vorträgen nun mal so üblich ist. Johanna erhielt ebenfalls den bereits genannten Fastnachtsorden, nur speziell für sie in der vegetarischen Variante mit Bananen anstatt Würsten an der Halskette. So gingen noch einige lustige Stunden vorüber. Dass der Abend mal wieder ein voller Erfolg wurde, ist damit zu erklären, dass alle Musiker und ihre Ehepartner mit angepackt haben: Bei Auf- und Abbau, dem Mitbringen des Fingerfoods für das Buffet, das Dekorieren, die Redebeiträge und und und -  so hat jeder seinen Teil zum Gelingen der närrischen Musikstunde in ihrer dritten Auflage beigetragen. Für den Musikzug war dies der Auftakt in die fünfte Jahreszeit. zg

     

     
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