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  • Do., 28. November 2013, 12:49 Uhr
    Hospizinitiative entsendet sechs neue Helfer in ihre Aufgaben / Neunmonatige Ausbildungszeit absolviert

    „Ein Segen für die Menschen, zu denen ihr jetzt kommen werdet“

    Hospizinitiative-Koordinatorin Monika Kroker (2. von rechts) und Rosi Hartmann (rechts) überreichten den sechs neuen ehrenamtlichen Helfern der Hospizinitiative ihre Zertifikate. Von links: Ilse Vonhoff, Beate Holzheid, Christel Rach, Ursula Knigge, Willi Ulbricht und Dieter Wetzel. Foto: Eva Wiegand


    BÜRSTADT – In der neun Monate dauernden Ausbildungszeit haben sich die neuen Hospizhelfer Beate Holzheid, Ursula Knigge, Christel Rach, Ilse Vonhoff, Willi Ulbricht und Dieter Wetzel auf ihre anspruchsvolle Arbeit vorbereitet. In dieser Zeit setzten sie sich intensiv mit den eigenen Ängsten und Erfahrungen im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer auseinander. Nur wer die eigenen Grenzen kennt, kann mit den Grenzerfahrungen Sterbender und ihre Angehörigen umgehen.  Am Mittwochabend übergab die Hospizinitiative im Ried die Zertifikate im Rahmen einer offiziellen Aussendungsfeier. „Im Oktober 2012 haben wir zum Infoabend eingeladen, im Januar 2013 haben wir dann die Einzelgespräche geführt und sind ab April mit neun Personen in den Grundkurs gestarte”", berichtete die Koordinatorin der Hospiz-Initiative im Ried, Monika Kroker, die die verbliebenen sechs Hospizhelfer gemeinsam mit Rosi Hartmann ausgebildet und begleitet hat. Die anderen drei Teilnehmer seien aus privaten und gesundheitlichen Gründen vorerst ausgeschieden, wollten aber den Vertiefungsteil nachholen.

    Die Ausbildung erfolgte nach dem Celler Modell und gliederte sich in einen Grundkurs, eine Praktikumsphase in Form eines Besuchsdienstes sowie dem anschließenden Vertiefungskurs. „Am 12. November war der letzte Ausbildungstag und dann fanden wieder Einzelgespräche statt. Alle waren bereit unser Team zu unterstützen“, freute sich Kroker. Die feierliche Übergabe der Zertifikate übernahmen Kroker und Hartmann gemeinsam und überreichten dazu auch gleich einen Engel, der die ehrenamtlichen Helfer begleiten, stärken und schützen  solle. „Es ist ein Geben und Nehmen”, gab Kroker den neuen Hospizhelfern mit auf den Weg, schließlich käme von den begleiteten Personen auch immer viel zurück. „Es ist eine Bereicherung, wenn Menschen ihre Erfahrungen und Schätze teilen”.

    Eva Wiegand

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