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  • Mi., 09. November 2016, 13:42 Uhr
    Rund um Biedensand Bäder sorgen Hundekot-Tüten für Probleme

    Ein Verhalten, das zum Himmel stinkt

    LAMPERTHEIM – Es ist eine Angelegenheit, die sozusagen wörtlich zum Himmel stinkt: Rund um das Gelände der Biedensand Bäder bestehen momentan erhebliche Probleme mit einem Teil der dort spazierenden Hundebesitzer, erläuterte der Erste Stadtrat und Bäderchef Jens Klingler im Rahmen eines Magistratspressegespräches. Denn diese verpacken zwar den Hundekot in Tüten, lassen diese aber dann rund um das Schwimmbadgelände, besonders auf dem Weg zum Hallenbad, in den Wiesen und Hecken liegen. 

    „Dies ist nicht tragbar. Der Angelsportverein hat in jedem Jahr Freiwilliigentag, denn regelmäßig im Spätherbst pflegen die Vereinsmitglieder in Kooperation mit dem Bauhof das Vereinsgelände und das Areal rund um die Bäder. Dabei kommt es durch den Hundekot besonders beim Rückschnitt der Pflanzen immer wieder zu unschönen Momenten, da die Pflanzen das Jahr über wachsen und so die Tüten verdecken“, so Jens Klingler. Für die Mitarbeiter des Baubetriebes ist dies eine wirklich unangenehme Tätigkeit, müssen sie doch so regelmäßig die Hundetüten entsorgen. Gravierender ist die Auswirkung auf das Engagement seitens der Angelsportvereins. Denn durch das rücksichtslose Verhalten eines Teils der Gesellschaft sinkt das ehrenamtliche Engagement, etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun.

    In diesem Zusammenhang verweist die Stadtverwaltung nochmals auf den mit den jährlichen Hundesteuerbescheiden versendeten Informationsflyer für Hundebesitzer, in dem es unter anderem heißt: „Bei den Hundetoiletten befinden sich jeweils Tütenspender. Diese Tüten können kostenlos verwendet werden. Darüber hinaus sind an weiteren Stellen im Stadtgebiet und an wichtigen Spazierwegen Tütenspender und Abfalleimer zur Aufnahme des Hundekots gestellt. Verstöße gegen die gesetzlichen Vorschriften stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die mit einer Geldbuße geahndet werden können.“ Benjamin Kloos

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