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Mo., 12. Oktober 2020, 11:16 Uhr
650 Euro Aus dem Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“ für Pro Fighting
„Eine schöne Summe“ als Wertschätzung der Integrationsarbeit im Sport
Sport-Coach Marius Schmidt (links) und Erster Stadtrat Jens Klingler (rechts) besuchten den Verein Pro Fighting Lampertheim e. V., um dem Vereinsvorsitzenden Marcello Lombardi 650 Euro aus dem Landesprogramm für die Trainingsausrüstung der acht Flüchtlinge zu übergeben, die hier aktiv Kampfsport betreiben. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Beim Verein Pro Fighting Lampertheim e. V. sind acht Geflüchtete im Kampfsport aktiv. Dafür braucht man Trainingsausrüstung und die entsprechenden Mittel dafür. Der Verein bietet Einsteigern und ambitionierten Wettkampf- und Breitensportlern Fitness und Kampfsport an und wirbt mit einer familiären und motivierenden Atmosphäre.
Seit 2016 beteiligt sich die Stadt Lampertheim am Landesprogramm „Sport und Flüchtlinge“, um Vereine bei der Integration von sportbegeisterten Flüchtlingen zu unterstützen. Der Kampfsport ist auf deren Beliebtheitsskala die Nummer zwei hinter Fußball, wie Sport-Coach Marius Schmidt aus seiner langjährigen Erfahrung weiß. Als ehrenamtlich tätiger Sport-Coach für die Stadt Lampertheim verwaltet er das örtliche Förderprogramm.Am Freitag besuchte er zusammen mit dem Ersten Stadtrat und Sozialdezernent Jens Klingler den Verein Pro Fighting im Spargelweg 7 zur Übergabe von 650 Euro aus dem Förderprogramm für die Trainingsausrüstung der acht Kampfsportler. Man kennt sich bereits gut, denn der Verein erhielt seit 2016 jedes Jahr Zuwendungen. Vereinsvorsitzender Marcello Lombardi erläuterte den Besuchern die aktuellen Vereinsaktivitäten und das zu dieser Zeit stattfindende Jugendtraining. Klingler lobte den Verein für seine großartigeintegrative Arbeit und würdigte das Programm als „wichtige Säule der Sportförderung“. In diesem Jahr war es die letzte Förderung an einen Verein aus diesem Programm. Mit dem Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ unterstützt das hessische Ministerium des Innern und für Sport Städte und Gemeinden, in denen Sportvereine und Institutionen Sport- und Bewegungsangebote mit Flüchtlingen anbieten, um die integrative Kraft des Sports vor Ort zu stärken. Hannelore Nowacki