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  • Do., 08. Juli 2021, 14:54 Uhr
    ROPE SKIPPING: Seilspringen beim TV 1896 Hofheim Ried mit den Jumping Beans 

    Eine Sportart die jeder kennt, die aber gleichzeitig ziemlich unbekannt ist

    Die Jumping Beans des TV Hofheim verbinden beim Rope Skipping eine beliebte Sportart mit passender Musik. Foto: www.pixabay.com


    HOFHEIM – Geschicklichkeit und Ausdauer in Verbindung mit Musik? Gibt es das? Ja das gibt es. Beim Rope Skipping, zu Deutsch Seilspringen, wird genau dies trainiert. Die Gruppe Jumping Beans des TV Hofheim verbindet eine nicht zu unterschätzende anstrengende Sportart mit taktvoller Musik. Dabei heraus kommen tolle Choreografien, mit welchen sie dann beispielsweise am Turnfest ihres Vereins oder an der Hofheimer Kerwe auftreten. Trainiert wird die Gruppe von Katja Darmstädter, Sandra Ruppert und Laura Hildebrandt, welche sich viel Mühe geben, das Training möglichst abwechslungsreich und spaßig zu gestalten. 

    Trainiert wird im Moment aufgrund von Corona jeden Montag von 18.30 bis 19.30 Uhr – außer in den Ferien. Zu Trainingsbeginn wird meist ein 15-minütiges Aufwärmprogramm vollzogen.

    Anstatt ein paar Runden in der Halle zu laufen und anschließend Dehnungübungen durchzuführen, probieren die Trainerinnen seit neusten aus ganze Workouts zu machen, beispielsweise ein Dance-Workout von Pamela Reif. Das hört sich sehr anstrengend an, ist es aber nicht und der Spaß wird dabei auch nicht vergessen.

    Spätestens nach der „Quälerei“ durch das Aufwärmprogramm ist der persönliche Ehrgeiz gefragt, denn es werden verschiedene Sprünge geübt. Beim Rope Skipping wird nicht nur normal wie es jeder kennt über das Seil gesprungen, sondern mit verschiedenen Sprüngen wie zum Beispiel mit dem „Joggingstep“ bei dem man immer abwechselnd mit einem Fuß über das Seil springt, oder mit dem „Criss Cross“ bei dem während eines Sprunges die Arme überkreuzt werden.

    Es wird auch nicht nur alleine in einem Einzel-Seil gesprungen. Es gibt verschiedene Disziplinen, bei manchen kommt es auf Schnelligkeit an, bei anderen auf Geschicklichkeit. Im großen Seil, welches von zwei Trainerinnen geschwungen wird, werden meist kunstvolle Sprünge vollzogen. Manchmal springt man auch nicht alleine, sondern zu zweit im selben Seil.

    Planen die Trainerinnen eine Choreografie, so wird erst die Abfolge der Sprünge durchgegangen und anschließend alles auf Musik einstudiert. Ein weiterer Aspekt, welcher im Training geübt wird ist das „Taktspringen“, alle Trainierenden versuchen möglichst gleich und zum Takt eines Liedes zu springen. Dabei muss beachtet werden, dass alle gleichzeitig anfangen und aufhören. Annika Peter

      

     

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