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  • Di., 08. Dezember 2020, 09:27 Uhr
    Mit Organist Stefan Spreitzenbarth auf dem Weg durch den Advent   

    Einladung zur musikalischen Auszeit

    Es geht auf Weihnachten zu: Organist Stefan Spreitzenbarth lädt am Freitag, 11. und 18. Dezember jeweils um 18 Uhr zur musikalischen Auszeit in die Friedenskirche ein. Foto: Petra Gahabka


    HOFHEIM - Zur Ruhe kommen, den Gedanken nachhängen, den Klängen der Orgel lauschen – am Freitag hatte die evangelische Kirchengemeinde zur musikalischen Auszeit mit Stephan Spreitzenbarth aus Wattenheim eingeladen. Der ersten von insgesamt drei Veranstaltungen im Advent. 

    Kerzenschein, Holzengel und Sterne sorgten in der Friedenskirche für eine besinnliche Atmosphäre. Die musikalische Auszeit fand direkt im Anschluss an die Andacht „Lebendiger Adventskalender“ statt, die von den „Regentropfen“ gestaltet worden war. Die Besucher blieben gleich sitzen, einige kamen noch dazu, so dass Pfarrer Holger Mett zufrieden in die Runde blickte. Gemäß der Coronaverordnung war jede zweite Bankreihe gesperrt und die Sitzplätze markiert. „Heute werden wir Stücke hören, die für uns vielleicht noch gar nicht so adventlich klingen, weil wir es gewohnt sind, leider, dass schon vor der Adventszeit Weihnachtsstimmung gemacht wird, beispielsweise in den Geschäften“, so Mett. Es freue ihn sehr, dass Stefan Spreitzenbarth erneut eine musikalische Auszeit anbiete. Von Ende Mai bis zu den Sommerferien Anfang Juli hatte der Kirchenmusiker, der die Trauerfeiern in Hofheim musikalisch begleitet, sowie in der Pfarrgruppe Biblis und in Groß-Rohrheim im Einsatz ist, zweimal wöchentlich mit seinem Spiel begeistert. 

    „Der Advent ist eigentlich anders, als wir ihn immer erleben“, bemerkte der Organist, der die Zuhörer mit vertrauten aber auch weniger bekannten Werken aus verschiedenen Epochen auf dem Weg durch die Vorweihnachtszeit begleiten möchte. Am Anfang stand das Kirchenlied „O Heiland, reiß die Himmel auf“, das in barocktypischer Weise das Leitmotiv des Advents, die Sehnsucht nach dem Erlöser, thematisiert. Neben „Der Satan löscht die Lichter aus“ waren das Passionslied „O Haupt voll Blut und Wunden“, in dessen Melodie das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach schon anklingt, sowie die adventliche Weise „Nativity Carol“ des Briten John Rutter, der gegenwärtig als einer der bedeutendsten und populärsten Komponisten von Chor- und Kirchenmusik gilt, zu hören. Den Abschluss des rund halbstündigen Konzerts bildete eine Interpretation des Abendliedes „Der Mond ist aufgegangen“ in Erinnerung an den im Sommer verstorbenen Gemeindepädagogen Thilo Götz. 

    Auch am Freitag, 11. und 18. Dezember, lädt die Kirchengemeinde jeweils um 18 Uhr in die Friedenskirche zur musikalischen Auszeit mit Stefan Spreitzenbarth ein. Der Eintritt ist frei, es wird gebeten, die Hygienemaßnahmen zu beachten: Abstand halten, Hände desinfizieren und Mund-Nasen-Schutz tragen, auch während der Veranstaltung. Petra Gahabka

     

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