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  • Do., 11. April 2019, 17:19 Uhr
    Inititative „Bürgerhaus/Kulturraum am Biedensand Lampertheim” wirbt um Unterschriften für Bau eines Bürgerhauses auf dem Biedensand-Campus

    „Einmalige Chance für die Kultur, die Vereine und die Menschen in Lampertheim”

     

    LAMPERTHEIM – Es ist eine einmalige Chance für die Kultur, für die Vereine, für die Menschen und für die Stadt Lampertheim, die sich im Zuge der Entwicklung des Biedensand-Campus bietet: Denn durch den Beschluss des Kreises Bergstraße, in Lampertheim am Biedensand dieses völlig neu und zukunftsorientiertes Schulzentrum zu realisieren, besteht für die Stadt Lampertheim die Gelegenheit, dort einen Kulturraum zu integrieren.

    „Ein Bürgerhaus für die vielfältigen, kulturellen Veranstaltungen und Begegnungen ist nicht nur ein identitätsstiftendes Merkmal für unsere Stadt, es bietet auch der breiten Vereins- und Kulturlandschaft Lampertheims eine Präsentationsfläche für vielgestaltige Nutzung, die allen Bürgerinnen und Bürgern zugutekommt”, erläuterten Regine Nieter und Martina Seelinger bei der Vorstellung der Inititative „Bürgerhaus/Kulturraum am Biedensand Lampertheim” am Donnerstag. „Wir persönlich und viele unserer Freunde und Bekannten finden, dass ein Lampertheimer Bürgerhaus am attraktiven Standort Biedensand eine einmalige Chance für unsere Stadt ist, die unbedingt ergriffen werden sollte.”

    Dabei können die beiden engagierten Lampertheimerinnen auf die Unterstützung zahlreicher Vereine und Organisationen zählen, wie sie im Laufe der Vorbereitungen der Aktion erfahren haben – unter anderem durch die Musiker-Initiative Lampetheim (MIL), die Musikschule Lampertheim sowie weiterer Vereine und Institutionen mit ihren Mitgliedern.

    Aber: „Die Zeit drängt, es muss von Seiten der Stadt her eine Entscheidung fallen. Nach den Sommerferien soll die Planungsphase 1 starten. Wir erhoffen uns durch die Unterschriftenaktion, dass der Wunsch nach einem Bürgerhaus in die Stadt getragen wird”, betonte Regine Nieter bei der Vorstellung der Inititative.

    „Es ist eine große Investition, die für ein Bürgerhaus notwendig ist, aber auch eine tolle Gelegenheit. Wir wollen es den Entscheidungsträgern einfach machen und mit möglichst vielen Unterschriften deutlich machen: Wir wollen“, ergänzte Martina Seelinger.

    Im Gegensatz zu einem angedachten Standort in der Innenstadt bietet die Integration in den Biedensand-Campus für die Initiative zahlreiche Vorteile. So ist eine Stadtentwicklung mit Öffnung zum Biedensand mit gleichzeitiger 
Öffnung des neuen Biedensand-Campus für alle Bürger möglich – und dies vor dem Hintergrund der Nähe zu einer attraktiven Altrheinlage mit Pluspunkten für Naherholung und Nahtourismus. Bei der Gestaltung des Bürgerhauses könnte ein großzügiger Veranstaltungsraum für Konzerte aller Art, Vereinsveranstaltungen, städtische Veranstaltungen, große Schulveranstaltungen, Festanlässe, wie Ehrungen, Jubiläen und Bälle integriert werden. Zudem könnten durch die gemeinsame Planung und Nutzung von Stadt und Schulen Synergieeffekte genutzt werden. Ein weiteres Plus ist in den Augen der Initiatorinnen die großzügige Infrastruktur mit ausreichend Parkraum durch den Bau des Campus – und es gibt im Gegensatz zur Wahl eines Standortes in der Innenstadt keine Lärmbelästigung für Anwohner
.

    „Das ganze Campusprojekt gilt als Leuchtturmprojekt für das Land Hessen und wird überregional Beachtung finden
. Eine Integration des Bürgerhauses wird vom Landrat unterstützt, auch weil das Ressourcen bündelt und Kosten einspart – auch für die Stadt. Wir appellieren daher an die Entscheidungsgremien der Stadt Lampertheim, sich rechtzeitig für den Bau eines Kulturraums am Standort Biedensand-Campus zu entscheiden”, werben Regine Nieter und Martina Seelinger bei den Stadtverordneten parteiübergreifend um Umterstützung. „Lampertheim sollte sich für eine solche Bürgerbegegnungsstätte entscheiden! Die Zustimmung muss schnellstens fallen, spätestens bis zum Planungsbeginn nach den Sommerferien 2019, sonst hat Lampertheim dieses „Jahrhundertangebot“ vertan.“

    Die MIL unterstützt das Projekt, wie Helmut Wehe erläuterte: „Ein Bürgerhaus ist seit vielen Jahren ein Thema. Die Kultur ist in Lampertheim in den letzten Jahren immer stärker gewachsen. Die Kulturveranstaltungen in den Sporthallen müssen jetzt endlich ein Ende haben. Der Campus ist innenstadtnah gelegen, dennoch werden die Anwohner nicht direkt gestört. Es ist wichtig, das Kulturleben zu fördern, jetzt ist die ideale Gelegenheit dazu!”

    „Wir bitten jeden Einzelnen, der zu diesem zukunftsweisenden Projekt steht, sich an der Unterschriftenaktion zu beteiligen. Lampertheims Vereine und Institutionen haben so viel zu bieten, dass es auch einen schönen, repräsentativen Raum dafür braucht. Hierzu sollte Lampertheim den besten der möglichen Standorte wählen und mit aller Kraft realisieren. Es ist viel mehr möglich, als wir denken”, werben Regine Nieter und Martina Seelinger abschließend um Unterstützung und Unterschriften.

    Die Unterschriftenlisten liegen in zahlreichen Lampertheimer Geschäften und Einrichtungen aus, unter anderem in der Amtsapotheke, der Feldhofenschen Apotheke oder der Andreasapotheke, in Arztpraxen, bei Hofläden, in allen Schulen sowie bei Horlé oder dem Schokoladenhaus Oberfeld. Listen sind erhältlich bei Regine Nieter und Martina Seelinger, ausgefüllte Listen können hier auch zurückgegeben werden, ebenso wie bei Eis Oberfeld und in der Hausarztpraxis Dr. Seelinger und Kollegen. Benjamin Kloos

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