Alljährlicher Adventsbasar der Katholischen Frauengemeinschaft erfreute sich äußerst großer Beliebtheit
Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit
Frau Emig aus Mannheim-Waldhof gehört zu den Stammgästen des alljährlichen Adventsbasars und wurde auch diemal bei den vielfältigen Angeboten fündig. Foto: Sigrid Samson
LAMPERTHEIM – Eine gemütliche Atmosphäre machte sich am vergangenen Sonntag ab 11 Uhr im Jugendheim der katholischen Kirche Maria Verkündigung breit. Auch in diesem Jahr hatte die katholische Frauengemeinschaft wieder zum traditionellen Adventsbasar eingeladen, zu dem Besucher aus Lampertheim und der Umgebung gekommen waren.
Bis zur Mittagszeit war das Jugendheim prall gefüllt, denn die Besucher stöberten gerne in den selbstgemachten weihnachtlichen Artikeln, gesellten sich aber auch gerne an die liebevoll dekorierten Tische, um sich die angebotenen leckeren Speisen schmecken zu lassen und ein wenig mit anderen zu plaudern. Insbesondere nach Beendigung des Gottesdienstes strömten zahlreiche Besucher in das Jugendheim. Brigitte Hartnagel, Vorsitzende der katholischen Frauengemeinschaft, hatte ebenso wie ihre Mitstreiterinnen alle Hände voll zu tun. Sie freute sich sehr über die ausgesprochen positive Resonanz. „Wir hatten schon immer viele Gäste“, teilte sie voller Stolz mit; „aber diesmal ist es besonders voll“. So fanden auch die zahlreichen Weihnachtskränze in vielfältiger Form schnell ihre neuen Besitzer. Rund zehn Frauen hatten im Vorfeld gemeinsam in mühevoller Arbeit die originellen Weihnachtsdekorationen hergestellt. Neben Adventsgestecken aller Art fanden sich auch Nikoläuse aus Holz, Rotweinkuchen im Glas, selbstgekochte Marmeladen und selbsthergestellte Liköre, aber auch gestrickte Socken, Kerzen, genähte Tischdecken und Taschen, Plüschteddybären, Grußkarten sowie weihnachtliche Papier- und Filzfiguren mit Süßigkeiten gefüllt. Die Damen treffen sich regelmäßig das ganze Jahr über und hatten sich etwa drei Wochen im Vorfeld noch intensiver mehrmals wöchentlich vorbereitet, um ihre kreativen Handarbeiten gemeinsam anzufertigen; die Kränze wurden von drei Frauen in der Woche zuvor gebunden, damit sie entsprechend frisch angeboten werden konnten. Sticken, Nähen und Basteln stand bei den Frauen auf der Tagesordnung. Es hatte sich gelohnt, denn schnell wurden die Waren kostengünstig verkauft, entweder für den Eigenbedarf oder als Mitbringsel. Bis zur Mittagszeit waren die meisten Adventskränze bereits verkauft.
Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt, denn es gab eine leckere Pilzpfanne, Frikadellenbrötchen sowie eine deftige Gulaschsuppe. Kaffee und selbstgebackene Kuchen rundeten das Angebot ab.
Hartnagel teilte gegenüber dem TIP mit, dass die Einnahmen auch in diesem Jahr wieder sozialen Zwecken zugute kommen. Es gibt schon Ideen, aber festlegen wollte sie sich noch nicht. „Wir werden in Kürze bekanntgeben, welche Institutionen dieses Mal eine Spende erhalten“, fügte sie hinzu. Sigrid Samson