16. Bücherflohmarkt des Fördervereins der Martin-Luther-Gemeinde lockt wieder zahlreiche Besucher in das Gemeindehaus
Eldorado für Leseratten
Der Bücherflohmarkt des Fördervereins der Martin-Luther-Gemeinde findet bereits seit Jahren guten Zuspruch. Zwei mal im Jahr gilt das Martin-Luther-Haus an einem Wochenende als Eldorado für Lampertheims Leseratten. Foto: Manuel Ding
LAMPERTHEIM – Am Wochenende kamen Lampertheims Bücherwürmer wieder voll auf ihre Kosten: Der Förderverein der Martin-Luther-Gemeinde lud zum 16. Bücherflohmarkt in das Gemeindehaus ein. Für einen Frühjahrsmarkt sei der Zuspruch sehr zufriedenstellend gewesen, so der Vorsitzende des Fördervereins, Helmut Schollmeier. „Die Entwicklung der letzten Jahre hat nämlich gezeigt, dass der Herbstmarkt immer besser besucht wird, als der Frühjahrsmarkt. Wahrscheinlich, weil die Leute im Winter mehr lesen“, so Schollmeier weiter. Dennoch habe sich der Bücherflohmarkt der Martin-Luther-Gemeinde zu einem festen Bestandteil des Lampertheimer Veranstaltungskalenders etabliert, bei dem rund 3500 bis 4000 Exemplare über die Tische gingen. Dabei handele es sich nicht nur um Haushaltsauflösungen, so Schollmeier. „Unter den Büchern sind durchaus Exemplare, die man gerne weitergibt.“
Ein Angebot, das in Lampertheim nun schon seit Jahren gerne angenommen wird. Sowohl auf Seiten der Käufer, als auch auf der der Bücherspender. Am Samstag sei der Saal bereits zu Beginn brechend voll gewesen. Einige Leseratten nutzten auch die Gelegenheit, auf der Bühne, wo Tische und Stühle zum Verweilen einluden, bereits die ersten Seiten ihrer neu erworbenen Stücke zu lesen. Besonders dankbar sei Schollmeier auch den vielen „Backkünstlerinnen und -künstlern“, die jedes Mal für eine reich gefüllte Kuchentheke sorgten und somit ihren Teil dazu beitragen, dass es den Besuchern des Bücherflohmarkts an nichts fehle. Der Erlös geht seither der Gemeinde zugute. Dieses Jahr fließe er in die Renovierung der Küche im Martin-Luther-Haus. Manuel Ding
Der Zuspruch auf dem ersten Bücherflohmarkt des Jahres war sehr erfreulich. Unter den 3500 bis 4000 Exemplaren war bestimmt für jeden etwas dabei. Foto: Manuel Ding