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So., 08. Oktober 2017, 20:10 Uhr
cultur communal und Musiker-Inititiative Lampertheim präsentieren erneut Erfolgsveranstaltung am 27. Oktober / Sitzplatzreservierungen möglich
Erfolgsmodell „Soulnight“ erstmals im Schwanensaal
Projektleiter Helmut Wehe, Kulturamts-Mitarbeiterin Gabi Wesp und Rolf Hecher, Leiter des Kulturamts (v.l.), freuen sich auf die Durchführung der allseits beliebten „Soulnight” in den neu gestalteten Räumlichkeiten des Schwanensaals. Foto: Sigrid Samson
LAMPERTHEIM – Ein weiteres musikalisches Highlight der Extraklasse von cultur communal und der Musiker- Initiative-Lampertheim (MIL) mit dem Titel „Soulnight“ erwartet die Gäste am Freitag, 27. Oktober, im Schwanensaal. Wie in den Jahren zuvor wird das Publikum auch an diesem Abend in den Genuss der schwarzen Popmusik der 1960er, 70er und 80er Jahre kommen.
Als „Erfolgsmodell“ bezeichnete Rolf Hecher, Kulturamtsleiter der Stadt Lampertheim, im Rahmen eines Pressegesprächs am vergangenen Mittwoch die Veranstaltung, die bereits zum wiederholten Male präsentiert wird. Vor zwei Jahren wurde die Soulnight in der Hans-Pfeiffer-Halle durchgeführt – nach dem großen Erfolg gab es eine Wiederholung im letzten Jahr im Alten Kino, welches leider für diese Musikveranstaltungen weiterhin nicht mehr zur Verfügung steht. Pfarrer Patrick Fleckenstein von der St. Andreas-Gemeinde zeigte sich sehr aufgeschlossen und ermöglicht nun eine Weiterführung der beliebten Musikveranstaltungen im Schwanensaal – hierfür zeigte sich Hecher äußerst dankbar.
Eine Auftaktveranstaltung in den neuen Räumlichkeiten gab es bereits im September mit dem Rock'n Roll-Konzert der „Silverballs“. Bereits hier trug der verwandelte Raum mit neuen Farbstrahlern und angenehmer Akustik ohne Nachhall zu einer Wohlfühlatmosphäre bei und begeisterte das Publikum mit Partystimmung.
Eine Mischung von Rythm'n Blues und Gospel, das ist Soul. Dieser musikalischen Leidenschaft verschrieben sich damals eine Vielzahl an Bands und Interpreten, darunter Aretha Franklin, die Commodores, James Brown und Wilson Picket. Der Einfluss dieser Musiklegenden ist bis heute in der Popmusik deutlich spürbar: Funk, Disco, HipHop, House oder Techno wären ohne sie nicht denkbar. Projektleiter Helmut Wehe kündigte an, dass es dieses Mal eine kleine Erweiterung durch Soul-Musik aus moderneren Zeiten geben wird. Neben bekannten und beliebten Klassikern aus vergangenen Jahren wird nun auch ein wenig aktuellere Musik mit einbezogen, um den Gästen mal was Anderes zu bieten. „Wiederholung heißt Erfolgsmodell“, teilte Wehe mit und ergänzte, dass die Soulnight das „erfolgreichste Modell“ der MIL sei. „Das muss Party sein!“ fügte er hinzu.
Neben der Stammbesetzung mit MIL-Musikern werden mehrere Gastmusiker zu hören sein, darunter der Entertainer Clint Grimes, Sänger aus Kaiserslautern, der zum zweiten Mal mit von der Partie sein wird. Die ausgebildete Sängerin Kathrin Presser aus Großkarlbach wird zum ersten Mal ihr Können unter Beweis stellen. Als Trompeter wird Manfred Kinle mitwirken, des Weiteren werden beteiligt sein: Michelle Bradshaw (Gesang), Matthias Karb (Gesang, Keyboard), Hans-Jürgen Götz (Schlagzeug), Hans Heer (Bass), Christian „Otto“ Engelhardt (Posaune), Michael Gilb (Saxophon), und Projektleiter Helmut Wehe (Gesang und Gitarre). Bei der Soulnight handelt es sich als Besonderheit um eines der wenigen Projekte mit einem Bläsersatz. „Das ist im Schwanensaal jetzt auch besser“, ergänzte Hecher und wies auf die verbesserte Akustik in den neuen größeren Räumlichkeiten hin.
Um dem Stammpublikum und den etwas älteren Gästen, die einen Sitzplatz bevorzugen, längere Wartezeiten am Eingang zu ersparen, haben sich die Veranstalter etwas Neues einfallen lassen, nämlich die Möglichkeit einer Sitzplatzreservierung. Die seitlichen Sitzplätze im vorderen Bühnenbereich können ebenso wie die vorderen Stehtische mit Barhockern im Vorfeld gegen einen geringen Aufpreis von 1 Euro reserviert werden. Auf der Eintrittskarte ist eine Nummerierung vorhanden sowie ein Saalplan mit der entsprechenden Kennzeichnung. Die Eintrittskarten mit Platzreservierung sind beim Rathaus-Service erhältlich. Insgesamt stehen 112 Sitzplätze zur Verfügung, davon 54 Sitzplätze an kleinen Tischen, der Rest Stehtische mit Barhockern. „Wir freuen uns auch über die Kapazitätserweiterung gegenüber dem Alten Kino, da wir im Schwanensaal insgesamt etwa 300 Gäste unterbringen können“, so Hecher.
„Dieses Sitzplatz-Reservierungs-System wird probeweise von uns durchgeführt und wir möchten abwarten, wie es von den Gästen angenommen wird“, erklärte Hecher, der gleichzeitig die Bereitschaft zu Änderungen signalisierte.
Die Veranstaltung beginnt am 27. Oktober um 20 Uhr im Schwanensaal in der Römerstraße 98 – Einlass erfolgt bereits ab 19.30 Uhr. Eintrittskarten sind bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich – Karten mit Sitzplatzreservierung nur über den Rathaus-Service, Haus am Römer, telefonisch unter 06206/935 – 100. Sigrid Samson