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  • Do., 23. Oktober 2014, 23:58 Uhr
    WuVV-Projektgruppe sucht 80 Aussteller für Herbstmesse 2015 / Ziel: Attraktive Mischung von Einzelhandel und Handwerk mit Aktivprogramm

    Erlebniswert und Eventcharakter haben höchste Priorität

    Trubel in der Hans-Pfeiffer-Halle und auf dem Freigelände – so möchten es die Organisatoren bei der Herbstmesse 2015 haben. Archivfoto: Hannelore Nowacki


    LAMPERTHEIM – Die Begeisterung für die neuen Pläne war beim ersten Treffen spürbar und die Hans-Pfeiffer-Halle ist auch schon für die drei Tage vom 4. bis 6. September 2015 reserviert. Ein Dutzend Mitglieder des Wirtschafts- und Verkehrsvereins Lampertheim (WuVV) waren der Einladung der Initiativgruppe zur Organisation der nächsten Messe gefolgt, um am Donnerstagabend im Nebenraum des Restaurants „Darmstädter Hof“ über die nächsten Schritte zu beraten. Kassenwart Klaus-Dieter Henners begrüßte die Mitglieder und teilte mit, dass der Vorstand sehr froh sei, dass sich ein Projektteam gebildet habe und bekräftigte: „Der Vorstand wird die Sache voll und ganz unterstützen“.

    Das neue Projektteam stützt sich auf WuVV-Mitglieder, die Team-Sprecher Horst Zielonka schon angesprochen hatte – vom Vorstand Klaus-Dieter Henners, Günter Grimm und Lothar Pfeiffer sowie Jürgen Brenner. Im Laufe des Abends erhielt das Projektteam Verstärkung durch Jürgen Baier und Boris Boxheimer, die sich spontan zur Mitarbeit bereit erklärten. In der lebhaften Gesprächsrunde kamen zahlreiche Ideen auf den Tisch, wie die Herbstmesse 2015 attraktiv zu gestalten sei. Einig war man sich schnell: Die Herbstmesse soll eine „aktive“ Messe werden – mit vielen Angeboten der Aussteller zum Mitmachen und Ausprobieren. Bei den Besuchern kämen auch kostenlose Serviceangebote gut an. Dem Erlebniswert und Eventcharakter der Messe wird höchste Priorität zugesprochen. Auch soll die Herbstmesse durch eine ausgewogene Mischung von Lampertheimer  Einzelhandel und Handwerk für die Besucher noch interessanter werden. Als Ziel nehmen sich die Organisatoren vor, 70 bis 80 Aussteller zu gewinnen.

    Dies aber ist gerade das Problem. „Erstmal müssen wir genügend Aussteller finden“, gab Boris Boxheimer zu bedenken. In den letzten Jahren war das Interesse der Lampertheimer Betriebe offenkundig nicht sehr ausgeprägt. Das Projektteam möchte dies ändern und in persönlichen Gesprächen die Lampertheimer Gewerbetreibenden vom Nutzen der Messe zu überzeugen. Mit etwa 6.000 Besuchern seien die früheren  Gewerbeschauen sehr gut besucht gewesen. „Das Interesse der Besucher ist da“, stellte Henners fest. Die Organisatoren wollen nur dann auswärtige Betriebe ansprechen, wenn sich in einer Branche keine Lampertheimer Interessenten finden lassen. Was kostet mich der ganze Spaß? Geld spielt für die Aussteller eine wichtige Rolle, deshalb will das Projektteam schon in der nächsten Sitzung am Mittwoch, 5. November, um 20 Uhr im Büro von Horst Zielonka in der Wilhelmstraße 70 (in der Parkhauspassage) über den Terminplan und die Kosten sprechen.

    Helmut Hummel nannte auch die Stadt als wichtigen Ansprechpartner zur Unterstützung der Messe. „Es ist eine Menge Arbeit zu leisten, die aber nicht gesehen wird“, meinte Hummel. Um attraktive  Standgebühren anbieten zu können, müssten Kosten durch Eigenleistungen der Mitglieder und Aussteller gespart werden. Jede Idee und jede helfende Hand sei jetzt gefragt. Sollten sich bis April oder Mai nicht genug Aussteller angemeldet haben, werde die Messe nicht stattfinden. Hummel äußerte sich optimistisch: „Ich sehe gute Chancen für die Messe – jawohl, wir packen es“.

    Hannelore Nowacki

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