STADT BÜRSTADT: Verleihung für „Vorbildliche Bauten im Land Hessen 2023“ in der Preiskategorie „soziale Infrastruktur“
Erneute Auszeichnung für Bildungs- und Sportcampus
Strahlt angesichts der Auszeichnung für den Bildungs- und Sportcampus: Bürstadts Bürgermeistern Barbara Schader (2.v.l.). Foto: AKH/Christoph Rau
WIESBADEN/BÜRSTADT – Die Eröffnung des schmucken Bildungs- und Sportcampus (BSC) in Bürstadt steht am Freitag, 22. September, noch bevor. Gut zwei Monate vor der Freigabe für die Bevölkerung durfte Bürstadts Bürgermeisterin Barbara Schader bereits den zweiten Preis binnen weniger Tage entgegen nehmen. Beim Festakt in den Räumen des Hessischen Ministeriums der Finanzen nahm das Bürstädter Stadtoberhaupt freudestrahlend die Auszeichnung durch das Ministerium und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH) für Architektur und Städtebau „Vorbildliche Bauten im Land Hessen 2023“ in der Preiskategorie „soziale Infrastruktur“ entgegen. Infrastrukturen bezeichnen in diesem Zusammenhang alle Gebäude und Innenräume, Freianlagen und öffentlichen Räume, Verkehrsanlagen und -wege sowie Ver- und Entsorgungsanlagen, die einen nachhaltigen Beitrag zu einer gemeinwohlorientierten, resilienten und zukunftsfähigen Daseinsvorsorge leisten. Begleitet wurde Bürstadts Bürgermeisterin bei der Fahrt in die Landeshauptstadt von Katrin Keil, der zuständigen Planerin beim beratenden Büro Drees & Sommer sowie Rainer Uhrig vom hiesigen Jugendförderverein. Zu den Laudatoren in Wiesbaden zählte kein Geringerer als der hessische Finanzminister Michael Boddenberg. „Diese Auszeichnung ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen. Die eingereichten Projekte leisten einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Diskurs, wie wir die Lebensqualität in unseren Städten und im ländlichen Raum sichern und weiterentwickeln können. Gelungene Infrastrukturprojekte sind die Grundlage für eine gemeinwohlorientierte Daseinsvorsorge und damit ein wesentlicher Baustein für die Zukunft unserer Gesellschaft“ so Boddenberg. Auch Brigitte Holz, Präsidentin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, würdigte die Leistungen der Preisträger, „gute Infrastrukturen sind weit mehr als der qualitätvolle Bau sozialer, grün-blauer oder technischer Anlagen. Zukunftsweisende Infrastrukturen strukturieren das Zusammenleben und verfolgen eine gleichwertige Teilhabe, fördern die Lebensqualität in Städten und Regionen und tragen zu einer produktiven Vernetzung von Stadt und Land bei. Ihre Gestaltung, ihre räumliche Verteilung und ihre Zugänglichkeit stehen in der Zusammenschau für Nachhaltigkeit“. Finanzstaatssekretär Dr. Martin Worms zählte zu den Jurymitglieder, erkannte das breite Spektrum der eingereichten Beiträge, lobte gleichzeitig die Kreativität und das Engagement der Köpfe, die hinter diesen Projekten stehen. Gemeinsam übergaben die drei Protagonisten die Urkunden und Hausplaketten an alle Preisträgerinnen und Preisträger unter den insgesamt 89 eingereichten Projekten, die am besten Nachhaltigkeit, Resilienz und Teilhabe als wichtige Zukunftsthemen verkörpern. zg