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  • Mi., 18. September 2013, 12:44 Uhr | PR-Anzeige
    Tag der offenen Tür in der Kompostanlage litt unter Regenwetter / ZAKB erweitert Angebot

    Erstaunen über Vielfalt bei Müllverarbeitung

    Viel Informationen rund um die Kompostanlage bot der Tag der ZAKB. Foto: Benjamin Kloos


    LAMPERTHEIM - Die Türen wurden am Samstag beim Tag der offenen Tür des ZAKB in der Kompostanlage Lampertheim wahrlich nicht eingerannt - das Wetter machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Stürmten im vergangenen Jahr nach bei strahlendem Sonnenschein noch unzählige Besucher das ZAKB-Gelände in Hüttenfeld, fanden sich am Samstag in der Kompostanlage in Lampertheim eine überschaubare Zahl an Interessierten ein. Erst am Nachmittag, als der Regen nachließ und sich die Wolkendecke leicht öffnete, kamen etwas mehr Besucher auf das Gelände, das zuvor in wochenlanger Arbeit von den Mitarbeitern in „großartigen Engagement in einen schönen Zustand versetzt wurde", wie ZAKB-Geschäftsführer Gerhard Goliasch betonte. „Dafür einen herzlichen Dank an das gesamte Team."

    Die Besucher, die trotz Regenwetters den Weg fanden, waren begeistert vom Blick hinter die Kulissen. Vieles gab es zu entdecken, beispielsweise wie der Grünabfall weiter verarbeitet wird. Erstaunt zeigten sich die Teilnehmer an den Führungen darüber, wie viel Plastikreste sich im Bioabfall befinden. „Dies zeigt, wie wichtig es ist, den Biomüll richtig zu trennen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie für den Biomüll keine Plastiktüten verwenden", betonte die Öffentlichkeitsreferentin des ZAKB, Petra Hencke. Viel Wissenswertes gab es beim Rundgang zu erfahren, beispielsweise wie Papier geschöpft wird und ein Glücksrad lud zur Teilnahme ein.

    Im Rahmen des Tags der offenen Tür hatten die Besucher zudem nicht nur die Möglichkeit, sich über die Verarbeitung des Bioabfalls zu informieren, sondern konnten auch die zahlreichen Neuerungen im Bereich der Dienstleistungen kennen lernen.

    „Ab sofort können an diesem Standort Elektrogroßgeräte abgegeben werden", so Goliasch. Gegen Gebühr nimmt die Anlage zudem unter anderem PKW-Reifen und Restabfälle entgegen. Außerdem möchte die ZAKB in naher Zukunft im kommunalen Bereich verstärkt Altkleidercontainer aufstellen, wie Goliasch betonte. „Neu ist auch, dass Bürger hier in kleinen Mengen Qualitätskompost abholen können. Somit entsteht ein kleiner Kreislauf: Die Bürger beliefern uns mit Grünabfall, wir verarbeiten diesen weiter und eines des Endprodukte, der Kompost, geht direkt an den Bürger zurück."

    „Das umfangreiche und erweiterte Serviceangebot gehört zur Gesamtstrategie der ZAKB", erläuterte Thomas Metz, 1. Beigeordneter des Kreis Bergstraße. „Es ist uns wichtig, nicht nur den Bring-, sondern auch den Holservice anzubieten wie im Bereich des Kompostes. In diesem Zusammenhang möchte ich der Stadt Lampertheim für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit besonders danken - zumal Lampertheim selbst nicht Mitglied in der ZAKB ist." Lampertheims 1. Stadtrat Jens Klingler gab den Dank postwendend zurück: „Die ZAKB ist ein verlässlicher Partner. Und vielleicht wird Lampertheim in Zukunft ja auch Mitgliedskommune im Verband werden."

    Weitere Informationen sowie das gesamte Leistungsspektrum der ZAKB an allen 13 Standorten finden sich unter www.zakb.de. Benjamin Kloos

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