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  • Do., 26. September 2019, 10:52 Uhr
    Zweite Mannschaft des KC Rollendes Glück Lampertheim 1 verliert im Lokalderby

    Erste Mannschaft der Roller verliert Spitzenspiel

    LAMPERTHEIM - Am zweiten Spieltag stand auch gleich das erste Highlight der noch jungen Saison an. Im ersten Heimspiel in der ersten Bezirksliga ging es gleich gegen den Vizemeister der Vorsaison KC Vorwärts Hemsbach 2, mit dem die Lampertheimer bis zu der letzten Kugel um die Meisterschaft kämpfte. Die beiden Spiele in der letzten Saison versprachen auch für dieses Jahr wieder eine hochklassige Begegnung mit Kegelsport. Dementsprechend hochmotiviert gingen die „Roller“ an die über sechs Bahnen ausgetragene Partie ran. Den Start machten für das „Rollende Glück“ Karl Heinz Thon, Thomas Zeig und Benjamin Kohl. Thon begann stark in die Vollen hatten dann aber Probleme ins Abräumen. Trotzdem hatte er zur Hälfte gute 441 Kegel stehen. Leider musste er im dritten Durchgang nach gutem Beginn gesundheitlich bedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Jens Schaumburg ins Spiel der seine Sache gut machte. Trotzdem reichte es am Ende für beide zusammen nur für 858 Kegel. Bei Zeig lief es in der ersten Hälfte so gar nicht rund. Angeschlagen in die Partie gegangen traute er sich nicht von Beginn an Vollgas zu geben, was sich prompt negativ auf das Ergebnis auswirkte. In der zweiten Hälfte legte er dann diese Zurückhaltung ab und legte eine deutliche Schippe drauf. Dies kam aber zu spät und deshalb reichte es bei ihm nur für 840 Kegel. Als letzter trat Kohl an. Nach gutem erstem, erwischte er einen desolaten Durchgang. In den beiden letzten Durchgängen fing er sich wieder und steigerte sich deutlich um am Ende doch noch annehmbare 879 Kegel zu erzielen. Nachdem das Starttrio in die Vollen gut unterwegs war fingen sie sich durch teils unterirdisches Abräumen und einem überragenden Abräumen der Gäste mit 1004 Kegel einen Rückstand von 204 Kegel ein. Nun sollte das Schlusstrio in Form von Thomas Büchler, Dennis Büchler und Stefan Ofenloch versuchen das Unmögliche möglich zu machen. Büchler konnte sein Spiel mit zwei guten Bahnen eröffnen, ehe er ein wenig die Bindung verlor und mit 894 Kegel knapp am 900er scheiterte. Ofenloch zeigte in diesem Spiel mal wieder, dass er der absolute Kämpfer ist. Er ließ sich auch nicht durch einen kleinen Durchhänger auf der dritten Bahn aus der Ruhe bringen und erzielte mit drei starken Durchgängen sehr gute 911 Kegel. Der letzte im Bunde war noch Thomas Büchler. Nachdem er letzte Woche noch mit angezogener Handbremse spielte, zeigte er dieses Mal zu was er im Stande ist. Nach einem verhaltenen ersten Durchgang legte er ab der zweiten Bahn mächtig zu und brannte ein wahres Feuerwerk ab. Mit drei blitzsauberen Bahnen katapultierte er sein Ergebnis auf sagenhafte 971 Kegel. Der absolute Topwert an diesem Spieltag in der gesamten Liga. Leider nutzten diese guten Leistungen nicht, um den Spieß in der Partie umzudrehen. Trotzdem konnte das Schlusstrio den Rückstand deutlich auf 71 Kegel reduzieren. Das Spiel endete hochverdient mit 5353:5424 zugunsten von Vorwärts Hemsbach 2. Für die 1. Mannschaft der „Roller“ heißt es jetzt Mund abputzen und weiter machen, denn am kommenden Wochenende steht bereits das nächste Spiel an. Im Auswärtsspiel bei der ATB Heddesheim 1 muss wieder alles passen um die Punkte mitnehmen zu können. Die Saison ist noch jung und es kann noch viel passieren. Deshalb heißt es weiter alles geben und die Punkte einfahren. Spielbeginn in Heddesheim ist am 28. September um 15 Uhr. Für die zweite Mannschaft stand im ersten Heimspiel der Saison gleich ein Lokalderby gegen die SG Lampertheim 4 an. Nach der Niederlage in der Vorwoche wollte die Mannschaft in diesem Spiel die ersten Punkte der Saison einfahren. 

    Den Anfang über die sechs Bahnen laufende Partie machten auf Seiten der „Roller“ Falko Günther, Maximilian Schaumburg und Justin Jungk. Günther konnte sich im Vergleich zur Vorwoche steigern, verpasste aber wieder die 400er Marke. Jungk erwischte keinen guten Tag allerdings in seinem erst zweiten Spiel sei ihm das Verziehen. Er muss noch viel lernen aber das kommt mit der Zeit und der Wettkämpfe dazu. Der Lichtblick im Starttrio war Schaumburg. Mit 404 Kegel erreichte er als einziger die 400er Marke und zeigte hierbei vor allem im ersten Durchgang eine gute Leistung. Zur Halbzeit betrug der Rückstand 68 Kegel. Diesen Rückstand sollte nun das Schlusstrio Michael Jungk, Antonio Alves und Michael Wegerle in einen Sieg umwandeln. Jungk startete fulminant mit über 160 in die Volle. Dieses Niveau konnte daraufhin nicht aufrechterhalten. Dennoch lieferte er mit 429 Kegel eine ansprechende Leistung. Wegerle tat sich auf beiden Bahnen schwer und verpasste es die Form der Vorwoche zu bestätigen. Mit 395 Kegel scheiterte er knapp am 400er. Der beste Akteur auf der Seite der „Roller“ war an diesem Tag Alves. Er zeigte auf der ersten Bahn sehr guten Kegelsport und lief am Ende mit dem besten Ergebnis der Partie ein. Für ihn standen 449 Kegel zu buche. Leider konnte das Schlusstrio das Ruder nicht mehr rumreißen und somit endete das Spiel 2411:2485 zugunsten der SG Lampertheim 4. Nach nun zwei Niederlagen zu Saisonbeginn muss die zweite Mannschaft im kommenden Spiel unbedingt die ersten Punkte klar machen, um in der Tabelle einige Plätze nach oben klettern zu können. Am Wochenende geht es zum Auswärtsspiel zur SG TV 77 DE Waldhof/SKV Sandhofen 3. Spielbeginn ist hier am 28. September um 12.30 Uhr im Sportpark TV 1877 Waldhof. zg

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