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Mo., 09. Oktober 2017, 21:50 Uhr
A-Jugendhandballer des TV Lampertheim siegen bei der Bundesligareserve des TV Hüttenberg
Erster Erfolg in der Oberliga gegen Hüttenberg
Zeigte wie seine Teamkollegen eine überzeugende Leistung: Nicolas Kern. Foto: oh
LAMPERTHEIM – Die A-Jugendhandballer des TV Lampertheim kehren mit einem 26:22-Sieg von der Auswärtspartie bei der Bundesligareserve des TV Hüttenberg zurück und schieben sich in der Tabelle vor den unterlegenen Gegner.
Die Spargelstädter reisten, durch das Trainerteam sehr gut auf den Gegner eingestellt, in den Lahn-Dill.-Kreis. In den Trainingseinheiten vor der Partie stand in erster Linie die Abwehrarbeit gegen einen, überwiegend über die Kreisläufer zum Erfolg kommenden Gegner, im Vordergrund. Diese Arbeit sollte sich letztendlich auch auszahlen.
Die Mannschaft um seine Trainer Thorsten Jakob sowie Gero und Felix Nieter ging sehr konzentriert in die Partie, wusste man doch, dass bei einem Sieg gegen den ebenfalls plusfreien Gegner die „Rote Laterne“ an diesen angegeben werden konnte. Zwar startete der Gastgeber mit 1:0 und 2:1 etwas besser ins Spiel, doch Kai Lillinger gelang beim 2:3 in der 5. Spielminute erstmals die Führung. In der Folgezeit legten die Turner stets ein Tor vor und Hüttenberg zog nach. Als Robin Kettler in der 17. Spielminute erstmals eine Zwei-Tore-Führung (7:9) heraus warf, war der Jubel entsprechend groß. Diese Führung sollten die Südhessen im Spielverlauf nun auch nicht mehr abgeben. Daniel Frei (6 Tore) und Justus Fröhlich (8 Tore) sorgten vorne für den Erfolg Tim Pfendler, Ian Knisley, Robin Kettler und Kai Lillinger hielten konzentriert und mit aggressiven aber fairem Abwehrspiel die Angreifer in Schach, so dass die gefährlichen Kreisanspielen der Hüttenberger nahe zu komplett unterbunden werden konnten. Sollte doch einmal ein Pass angekommen sein, machte Keeper Marc Schäfer die Chance zunichte. Die Lampertheimer konnten auf 4 Tore (10:14) davonziehen, ehe eine Strafzeit die Mannschaft bremste und die Gastgeber zum Halbzeitstand von 13:15 verkürzen konnten.
In der Pausenansprachen wurde klar, dass das Team in diesem Spiel sich nicht mehr geschlagen geben wollte. Zwar erzielten die Hüttenberger nach Wiederanpfiff das erste Tor, dieses sollte allerdings bis zur 49. Spielminute deren letzter Erfolg sein. Gegen das Abwehrspiel der Turner vor einem stark aufgelegten Nicolas Thamm, der in der zweiten Hälfte im Tor zum Einsatz kam, fiel den Mittelhessen in dieser Phase nichts mehr ein und auch in der Abwehr hatten sie zunehmend das Nachsehen gegen ideenreiches und druckvolles Spargelstädter Angriffsspiel. Beim Stande von 14:23 schien die Partie bereits entschieden.
Doch der Gastgeber steckte nicht auf, stellte seine Abwehr um und die Lampertheimer verloren nun komplett den Faden. Hüttenberg wurde zusehends stärker und die Angst der Turner, den sicher geglaubten Sieg doch noch aus den Händen zu geben, sichtbar. Selbst einfachste Anspiele wurden zu „Zitterpässen“, kamen teilweise nicht mehr an und der TV Hüttenberg verkürzte Tor um Tor. Letztendlich ging dem Gastgeber dann aber die Zeit aus, der TV Lampertheim gewann die Partie verdient mit 22:26 Toren und sicherte sich die ersten beiden Punkt in der noch jungen Oberligasaison.
„Diese Schlussphase“, so Trainer Thorsten Jakob, „gilt es nun im Training aufzuarbeiten. Die Erfahrung nimmt meinen Spielern jedenfalls niemand mehr und bei kommenden ähnlichen Situationen werden sie sicher abgeklärter auftreten. Genau diese Situationen sind es, die die Teilnahme an der Oberliga rechtfertigen und jeden einzelnen unserer Spieler auch mental weiter bringt.“
Nun steht eine spielfreies Wochenende auf dem Programm, was zum einem für die Regeneration und dem Ausheilen der vielen kleineren Verletzungen, aber auch auf die Vorbereitung für das nächste Heimspiel am 22. Oktober um 16.30 Uhr in der Jahnhalle gegen die JSG Wallstadt genutzt werden wird.
In Hüttenberg kamen zum Einsatz: Marc Schäfer und Nicolas Thamm im Tor, Justus Fröhlich (8(2), Sören Fetsch (1), Ian Knisley (2), Wim Größler, Robin Kettler (2), Kai Lillinger (3), Nicolas Kern, Tim Pfendler (3), Nikolas Venske, Alex Kühr, Sebastian Hedderich (1) und Daniel Frei (6). zg