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Fr., 01. September 2017, 11:01 Uhr
Stadt Lampertheim bringt Unternehmer unterhaltsam zusammen
Erstes Lampertheimer Unternehmerbarbecue gefiel den Gästen
Bürgermeister Gottfried Störmer, Erster Stadtrat Jens Klingler und Nadine II. begrüßten die Gäste zum ersten „Lampertheimer Unternehmer Barbecue“ zu einem unterhaltsamen Genießer-Abend zum Netzwerken, Kennenlernen und Wiedersehen. Foto: Hannelore Nowacki
LAMPERTHEIM – Draußen in der Waldesruh traf sich auf Einladung der Stadt Lampertheim am Donnertagabend eine gut gelaunte Gesellschaft zum „Lampertheimer Unternehmer Barbecue“, mehrheitlich aus der Wirtschaft und Politik, mit Vertretern verschiedener Institutionen, zu lebhaften Gesprächen. „Netzwerken“ war ausdrücklich erwünscht und Ziel der Veranstaltung. Und damit das Kennenlernen und miteinander Kommunizieren, das Wiedersehen und das vertiefende Gespräch gelingen sollte, waren die etwa 250 angemeldeten Gäste unter dem Motto „Country & Western“ zum Essen, Trinken, Spaß und Spiel eingeladen. In der lockeren Atmosphäre dieses ersten Lampertheimer Unternehmerbarbecues entwickelten sich die Gespräche augenscheinlich wie von selbst, so wie es sich Bürgermeister Gottfried Störmer und das Organisationsteam der städtischen Mitarbeiter vorgestellt und gewünscht hatten. Bürgermeister Störmer, Erster Stadtrat Jens Klingler und Spargelkönigin Nadine II. empfingen die Gäste in lockerer Reihenfolge ohne offizielles Defilee, unter den frühen Gästen auch Kreisbeigeordneter Karsten Krug. Lob erhielt diese Veranstaltung von vielen Seiten, häufig sogar schon am Eingang, beim Blick auf die weitläufige „Ranch“. Bürgermeister Störmer unterbrach die Unterhaltungen bewusst nur ganz kurz, um die Gäste offiziell willkommen zu heißen. Nach wenigen Sätzen erklärte er das Büffet für eröffnet. Die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht (SPD), die Landtagsabgeordneten Alexander Bauer (CDU) und Norbert Schmitt (SPD) sowie Lampertheimer Stadtverordnete und Magistratsmitglieder vertraten die Politik bei diesem Forum für die Wirtschaft. Als Gesprächspartner standen Martin Proba von der IHK Darmstadt, Heinz Krauss von der Kreishandwerkerschaft und Dr. Matthias Zürker von der Wirtschaftsförderung Bergstraße zur Verfügung. Beim „Empfang der Wirtschaft“ im Sitzungssaal des Stadthauses hatte die Stadt Lampertheim die Unternehmer in den vergangenen Jahren bereits in Kontakt gebracht. In der Weitläufigkeit des Zeltdorfes und im Freien sollte dies noch besser gelingen. Das neue Konzept kam offensichtlich sehr gut an. Das zarte Texas-Steak mit Schmorzwiebeln schmeckte den Gästen unter freiem Himmel und in den Zelten, feurige Wurst vom Grill und Chili con Carne, nach Belieben anzureichern mit roter Schärfe, dazu ein traumhafter Sonnenuntergang, der die Wolken am weiten Horizont in warme Farben tauchte – ein perfektes Gute-Laune-Ambiente, um mit vielen anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Spargelkönigin Nadine II. hatte die Gäste ermuntert, den Tischnachbarn zum Kennenlernen auf die Teller zu schauen. Stilecht mit Cowboyhüten ausgestattet, begleitete die Lampertheimer Band „Elki & MIL Cowboys“ mit Sängerin Elki, Patrick Schneller (Drums), Matthias Karb (Keyboard) und Helmut Wehe (Gitarre) das Publikum stimmungsvoll mit Country & und Western-Songs durch den Abend. Ihre musikalische Kommentierung hörten die Gäste bei „It’s got to be perfect“ und später am Abend, als freundliche Damen mit Cowboyhüten Tequila anboten: „Get me home, country roads“. Auf bezaubernde Art, charmant und originell, war Zauberin Michelle an den Tischen unterwegs – mit dem erklärten Ziel, die Unterhaltungen unterhaltsam zu beflügeln. Mühelos gelang dieser zauberhaften Zauberin, die Gäste zum Mitspielen zu motivieren. Dabei ließ sie sich gerne in die Karten schauen, die als Zaubermittel wahre Wunder bewirkten. In schöner Atmosphäre gelangen viele lebhafte Gespräche – Ziel und Zweck der Veranstaltung, so wie es sich Bürgermeister Gottfried Störmer vorgestellt hatte. Foto: Hannelore Nowacki
So legte sie David drei Damen-Karten in die Hände und fragte Paul, ob er schon einmal einer Dame den Kopf verdreht habe. Viele weitere fröhliche Tischrunden zog Michelle in ihren Bann. Pamela Radatz erklärte im Gespräch mit dem TIP die Wirkung dieser charmanten Zauberei: „Sich in der Unterhaltung einfach mal treiben lassen“. Klaus Schlappner, Elektrohandwerker und Botschafter der Bergstraße, war vom Abend begeistert, weil sich alle Fachbereiche der Wirtschaft begegneten, unterschiedliche Generationen zusammenkamen: „Das ist das Spannende“. Auch das aktuelle Thema ICE-Neubautrasse kam auf den Tisch, wie im Gespräch des Stadtverordneten Gernot Diehlmann (FDP) mit den Grafikdesignern Helmut Scheid und Junior Fabian Scheid. Beim Hufeisenwerfen war zielsichere Geschicklichkeit gefragt, aber außer der Freude am Spiel gab es nichts zu gewinnen. Mit dem Einsatz von drei geschenkten Jetons in der Hand, konnten die Gäste bei der Rummel-Schießbude hingegen mitnehmbare Erfolge erzielen. Scheinbar mühelos gelang es Bürgermeister Störmer ein paar haltbare Rosen abzuschießen. Die Schießbude erwies sich als Attraktion mit hohem Kommunikationspotenzial unter den Wartenden. In der Gruppe um den Fraktionsvorsitzenden Marius Schmidt (SPD) war die Freude groß: Saskia Kern hatte mit zwölf Schuss zehn Preise erzielt. Schmidt kommentierte diesen Erfolg: „Ich stelle fest, die SPD ist treffsicher“. In einer vorläufigen Bilanz vor Ort sprach Bürgermeister Störmer von einer gelungenen Veranstaltung, so wie viele der Gäste es bereits im Gespräch mit dem TIP gesehen hatten. Auch weil diesmal viel breiter eingeladen worden sei, meinte Störmer. „Das ist gelungen“, fanden auch Sandra Steinmetz und Tochter Stephanie Steinmetz, die sich am Abend auf Wanderschaft durch das Zeltdorf begeben hatten und sich freuten, viele Leute wiederzusehen. Hannelore Nowacki