Egerländer Gmoi füllt zum Erntedankfest das Bürgerhaus / Auf Platz 1 Schweinebraten und Hefeknödel
„Essen bis die Töpfe leer sind“
Viel zu tun hatte das Team der Egerländer Gmoi, nur kurz waren die gut gelaunten Helferinnen an der Theke abkömmlich. Die Dekoration im Saal war das Werk der Damen aus der Tanzgruppe. Foto: Hannelore Nowacki
HOFHEIM – Wenn die Egerländer Gmoi kocht, dann schmeckt es. Davon waren am Sonntag die vielen Gäste bereits überzeugt, als sie sich die Egerländer Spezialität bestellten – Schweinebraten, selbstgemachten Egerländer Knödel und Kraut. Zum ersten Mal hatte der Verein zum Erntedankfest eingeladen und schon war der Erfolg da. Der Ruf der Egerländer Küche hatte auch Gäste aus Lampertheim und der Nachbarschaft angezogen, Vereine waren vertreten und die Feuerwehr kam. An den herbstlich dekorierten Tischen im großen Saal des Bürgerhauses war zur Mittagszeit fast jeder Platz belegt und auch danach ließ der Betrieb kaum nach.
Zum ersten Mal feierte die Egerländer Gmoi das Erntedankfest – und die Gäste strömten herbei. Foto: Hannelore Nowacki
Der goldene Oktober mit Sonne und blauem Himmel zauberte außerdem eine schöne Atmosphäre. Eigentlich wollte der Egerländer Chor einige Lieder singen, doch diese Vorstellung musste ausfallen, weil einfach zu viel los war, teilte der Vorsitzende Uwe Rückert im Gespräch mit und versprach: „Essen gibt es so lange, bis die Töpfe leer sind“. 80 Mitglieder hat der Verein. Ein Team von 18 Mitgliedern, „der harte Kern“, wie Rückert die rührigen und auch bei Hochbetrieb gut gelaunten Helfer nannte, kümmerte sich um das Wohl der Gäste. Für die Egerländer Hefeknödel hatten fleißige Helfer schon am Mittwoch vierzig Kilogramm Mehl verarbeitet, etwa vier Stunden dauerte die Aktion. Zu Braten und Kraut floss auch das Oktoberfestbier. Der gemütliche Sonntagnachmittag ging weiter mit Kaffee und Kuchen, Zwiebelkuchen und neuem Wein. Rückert meinte: „In den kühnsten Träumen haben wir nicht mit diesem Zuspruch gerechnet“. Wie es aussieht, darf man sich schon auf das Erntedankfest der Egerländer Gmoi im nächsten Jahr freuen.