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Mo., 29. Juli 2019, 14:42 Uhr
Elf Rennradfahrer strampelten in sechs Tagen 5.614 Kilomerter
Etappenfahrt 2019 des Radfahrervereins RV Vorwärts Biblis
Auf wenig befahrenen Straßen konnten die Rennradfahrer zum Gruppenfoto auch einmal kurz die Fahrdisziplin vergessen. Foto: oh
BIBLIS – Rund um Bad Tölz waren sie in diesem Jahr mit ihren Rennmaschinen unterwegs. Die „Rentner-Renn-Radler“ – wie sie sich selbst als Gruppe nennen - des RV Vorwärts Biblis hatten für den Saisonhöhepunkt den Isarwinkel ausgesucht. Elf Ausdauersportler – alle im Rentneralter - waren dort an sechs Tagen unterwegs um Streckenkilometer und Höhenmeter zu sammeln: Insgesamt kamen 5.614 Streckenkilometer auf den Tachometer. 4.040 Höhenmeter sammelten sie dabei.
Tourenguide Kurt Waplinger hatte mit seinem Vorbereitungsteam wieder eine Vielzahl von Touren geplant und im GPS – System gespeichert. In täglicher Abstimmung wurden die Touren dann jeweils für den nächsten Tag festgelegt. Je nach Anspruch wurden diese Strecken dann von zwei Gruppen gefahren. Meist waren neun Fahrer auf der etwas anspruchsvolleren Strecke, zwei weitere hatten die Strecken mit meist mittlerem Anspruch ausgewählt. So standen Touren zur Jachenau, dem Achenpass, Starnberg-Andechs, Tegernsee-Schliersee, Vorderriß, Wallgau und Wolfratshausen-Dietmarszell auf dem Programm. So wurde die jährliche Etappenfahrt der RTF-Abteilung wieder zum alljährlichen Höhepunkt der Rennradsaison beim Bibliser Radfahrerverein RV Vorwärts. Nach dem Ende der täglichen Ausfahrten schmeckte das „Siegerbier“ immer besonders gut. Doch nicht nur das eifrige Strampeln zur Sammlung der Kilometer, sondern auch die Pflege der sportlichen Gemeinschaft stand wie immer mit auf dem Programm. Schließlich ist der Energieverbrauch bei den Touren in angemessenem Umfang und guter Qualität wieder zu ersetzen. Und hierzu waren die Gaststätten und Restaurants in bekannt guter bayrischer Qualität bestens geeignet. „Bestes Fahrradwetter, bestens ausgesuchte Rennradstrecken, bestes Klima in der Gruppe der Rennradfahrer, gepflegte Gastronomie und beste Unterbringung nicht nur für die Ausdauersportler, sondern auch für ihre gepflegten Rennmaschinen“, fasste Günther Gugumus das Erlebnis der Etappenfahrt 2018 zusammen. „Und unser Guide Kurt Waplinger hat für die GPS-Führung und die gute Auswahl der Tagestouren mit unterschiedlichen Anforderungen wieder ein dickes Lob verdient.“ Tourenguide Waplinger schwärmte von den immer wieder faszinierenden Ausblicken auf die Alpengipfel bis hin zum Karwendelgebirge und den tollen Panoramen entlang der Touren. So lobte er die Truppe: „Das disziplinierte Fahren und die Umsicht aller Fahrer ist zu loben. Unfallfrei und ohne eine einzige Panne wurde die Etappenfahrt wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis.“ zg