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Do., 21. Februar 2019, 14:43 Uhr
Bürgermeister Störmer im Gespräch mit Vertretern der Deutschen Bahn und des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar
Fahrstühle am Lampertheimer Bahnhof ab Sommer nutzbar
Uwe Becher (Stadt Lampertheim, Fachbereichsleiter Verkehr, Sicherheit und Ordnung), Bernhard Wolff (DB Station & Service, Regionalbereich Mitte), Rolf Burckhardt (DB Station & Service, Projektbüro S-Bahn), Gottfried Störmer (Stadt Lampertheim, Bürgermeister), Torsten Volkert (Stellv. Leiter Referat V2 Eisenbahn, Schieneninfrastruktur, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen), Michael Batze (Verkehrsverbund Rhein-Neckar, Planung und Angebot), Sven Schäfer (DB Station & Service, Projektbüro S-Bahn; v.l.). Foto: Stadt Lampertheim
LAMPERTHEIM – Viel zu besprechen gab es am Mittwochmorgen für Bürgermeister Gottfried Störmer. Eingeladen waren Vertreter der Deutschen Bahn und des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Thema der Besprechung war der Lampertheimer Bahnhof und die immer noch ausstehende Überdachung der Bahnsteige sowie die damit zusammenhängende Inbetriebnahme der Fahrstühle.
Der Bahnsteig ist wie geplant angehoben und verlängert worden. Bei den Bahnsteigdächern hat sich bei der Demontage herausgestellt, dass diese nicht mehr tragfähig sind und nicht wieder aufgebaut werden können. Zusätzlich haben Bahn und VRN seit geraumer Zeit Probleme, Firmen für die Durchführung der ausstehenden Arbeiten zu finden. „Für diesen Planungsfehler und immensen Zeitverzug der Bahn soll die Stadt Lampertheim nun mit 1,24 Millionen Euro zur Kasse gebeten werden. Das kann nicht sein!“, betont Störmer.
Die Vertreter der Bahn und des VRN haben nun zugesichert, dass man sich neu mit dem Thema auseinandersetzt. Außerdem wurde zugesagt, dass die Dächer während der Sperrpausen zwischen Mitte Mai und Anfang Juni errichtet werden. Somit wären die Fahrstühle ab Juni nutzbar. Des Weiteren sollen die ursprünglichen Kosten für die Stadt in Höhe von 720.000 Euro gehalten werden. Die Bahn übernimmt das Delta, das sich unter anderem durch Preissteigerungen auf mittlerweile über 900.000Euro beläuft.
Erklärung „Sperrpausen“
Die Bahnstrecke durch Lampertheim gehört zu einer der am stärksten befahrenen Strecken von Nord nach Süd. Dies führt dazu, dass Sperrpausen aufgrund der hohen Auslastung der Strecke schwer einzurichten sind. Denn Baumaßnahmen können nur durchgeführt werden, wenn der Bahnverkehr gesperrt ist. Dies soll laut Bahn von Mitte Mai bis Anfang Juni 2019 in bestimmten Zeitkorridoren geschehen. zg