
VIERNHEIM – Am Freitagabend (25.09.) brachte eine falsche Bankmitarbeiterin eine Seniorin aus Viernheim um ihren Schmuck im Wert von rund 10.000 Euro. Ersten Ermittlungen zufolge rief die angebliche Bankmitarbeiterin zunächst bei der 85-Jährigen an und erschien später bei ihr zu Hause. Die Betrügerin erlangte in der Folge durch geschickte Gesprächsführung die PIN und die Bankkarte sowie den Schmuck der Geschädigten. Die Kriminalpolizei ist mit dem Fall betraut und übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei: Lassen Sie sich am Telefon nicht auf die Herausgabe von Bankdaten oder persönlichen Daten ein. Seien Sie bei Anrufen, in denen es um Überweisungen oder sensible Bankdaten geht, immer misstrauisch. Sobald Zweifel aufkommen, sollten sich Betroffene Rat bei Angehörigen holen und die Polizei informieren. PIN-oder TAN-Nummern sollten niemals an Dritte weitergegeben werden. Auch nicht am Telefon oder per E-Mail. Echte Bankmitarbeiter fragen nicht nach Nummern oder Passwörtern. Wenn derartige Daten abgefragt werden, ist davon auszugehen, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt. ots
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