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Mo., 25. November 2013, 18:50 Uhr
Gut besuchte Tage der Modellbahn und Modellbahnbörse der Eisenbahnfreunde Biblis in der Riedhalle / Vormerken: Modellbahn- und Spielzeugbörse am 2. Februar
Faszinierende kleine Welt im Format Großspur bis Schmalspur
Die Vielfalt der Miniaturwelt übt generationenübergreifende große Faszination aus. Foto: Hannelore Nowacki
BIBLIS – Die Riedhalle war am Wochenende Ziel von zahlreichen Reisenden aus nah und fern, der volle Parkplatz zeigte: Die Modelleisenbahner lieben als Verkehrsmittel bevorzugt das Auto. Zu den Bibliser Tagen der Modellbahn und Modellbahnbörse hatte der Verein der Eisenbahnfreunde Biblis und Umgebung eingeladen – mit eindrucksvollem Erfolg. Schon morgens standen die Besucher an der Kasse an, am Sonntagnachmittag zwei Stunden vor Toresschluss zog der stellvertretende Vorsitzende Adrian Adamek zufrieden Bilanz. Drei eigene und drei auswärtige Aussteller präsentierten ihre großen Anlagen – faszinierende kleine Welten und große Attraktionen. Drei Anlagenaussteller hätten jedoch kurzfristig abgesagt, bedauerte Adamek.
Den ganz großen Auftritt hatten die Großspurfreunde aus Worms, denn für ihre Bahnanlage war die Bühne in der Riedhalle gerade groß genug. Dabei hatte das Sechserteam die großspurige Eisenbahn nicht einmal komplett aufgebaut. Auf den Gleisen surren Dampfloks wie aus alten Tagen, gesteuert werden sie mit digitalem Stellwerk im professionellen Edelstahldesign, das auch als industrielle Maschinensteuerung taugen würde. Digital fahren oder lieber bei der guten alten analogen Steuerung bleiben? Kompetente digitale Beratung fanden die Besucher bei Dieter Zeller vom Verein der Eisenbahnfreunde Biblis und Umgebung, der an seinem Stand die digitale Steuerung vorführte. Herbert Kölmel aus Weinheim schaute dem ICE-Zug genau in die Fenster. In seinen Zügen zu Hause sollen viele Passagiere sitzen. „Dieser Zug hier fährt ins Minus“, meinte er scherzhaft.
Der ICE kam beim achtjährigen Til auch ohne Fahrgäste gut an. Zuhause hat er eine analoge Märklinbahn mit drei Loks und verschiedenen Güterwagen, ein Schatz, den Til von Großvater Wolfgang Köpp bekommen hat. Jean-Pierre Mannbar aus der nordfranzösischen Stadt Mouzon ist schon zum zweiten Mal in Biblis. Er legt Wert auf möglichst originalgetreue Nachbauten von Wohnhäusern und Fabrikanlagen, die er selbst aus Karton von alten Kalendern bastelt und bemalt. Ganz praktisch zeigte er den Besuchern, wie er das macht. Auf seiner Großanlage stehen schon die Molkerei seiner Heimatstadt, die Zuckerfabrik und der Güterbahnhof. Am 2. Februar findet in der Riedhalle die Modellbahn- und Spielzeugbörse statt.
Hannelore Nowacki
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Gewusst wie! Praktische Tipps und Tricks zum möglichst originalgetreuen Nachbauen von Anlagen Landschaften gab es aus erster Hand zu erfahren. Foto: Hannelore Nowacki