Mi., 23. November 2016, 08:37 Uhr
„Stadtumbau ist eine große Herausforderung, der ein gut durchdachtes und professionelles Handlungskonzept erfordert“
FDP/SPD-Koalition initiiert Investorenwettbewerb für die Innenstadt
LAMPERTHEIM – Der FDP-Vorstand beschäftigte sich auf seiner letzten Sitzung mit dem Thema Innenstadtentwicklung und hier insbesondere mit dem Bereich Emilienstraße/Erste Neugasse/Domgasse. „Wir von der FDP freuen uns sehr, dass unsere Ideen zur Stadtentwicklung, insbesondere unser Antrag „Investorenwettbewerb“, eine solch überwältigende Zustimmung in der Stadtverordnetenversammlung gefunden hat“, sagt Stefanie Teufel, stellvertretende Vorsitzende und Bauexpertin der FDP Lampertheim. „Sowohl in der Bürgerschaft, als auch in der Stadtverordnetenversammlung und der Verwaltung ist eine Aufbruchsstimmung zu spüren, die uns in unserem Handeln bestätigt.“ Nach Ansicht des FDP-Vorstandes muss jetzt zügig mit den Vorbereitungen des Investorenwettbewerbs begonnen werden. „Wir dürfen keine Zeit verlieren. Der Stadtumbau ist eine große Herausforderung, der ein gut durchdachtes und professionelles Handlungskonzept erfordert“, so Dr. Gernot Diehlmann, stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbands der FDP in Lampertheim.
Deshalb soll nach den Vorstellungen der FDP in einem ersten Schritt ein externes Planungsbüro zusammen mit den politischen Gremien und der Verwaltung der Stadt ein solches Konzept entwickeln und die Umsetzbarkeit prüfen. Das sorgfältig ausgewählte Büro muss umfangreiche Expertise im Bereich Stadtentwicklung sowie mit Machbarkeitsstudien aufweisen. Nach Vorstellung der FDP soll ein „Magnet für Menschen“ in Lampertheim mit vorzeigbarer Architektur und schlüssigem Konzept geschaffen werden. Eine Mischung aus Gewerbe, Kultur, Begegnung und Wohnen soll entstehen. Dabei stehen die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt. Die FDP kann sich deshalb sehr gut vorstellen, dass z.B. durch eine Markt- und Eventhalle als Begegnungs- und Kulturstätte sowie attraktivere Einkaufsmöglichkeiten die Innenstadt belebt und so eine positive Ausstrahlung auf die gesamte Umgebung ausgeübt werden kann. Dieses Verfahren soll bewusst in alle Richtungen offen gehalten werden, um keine Ideen im Vorfeld einzubremsen. Das erarbeitete Ergebnis findet seinen Niederschlag in einer umfangreichen und qualifizierten Beschreibung der gewünschten Vorgaben.
In einem zweiten Schritt soll unter den Bietern in einem sorgfältigen Auswahlverfahren ein qualifizierter Investor gefunden werden, der die ausgearbeiteten Vorgaben unter Berücksichtigung einer wirtschaftlichen Strategie am besten umsetzen kann. Die Umsetzung soll nach sorgfältiger Auswahl des Konzeptes durch Experten und nach Beschlussverfahren durch die politischen Gremien erfolgen. Wichtig ist hier ein ganzheitliches Konzept, das in seinem Umfang die ganze Stadt sowie das Umland einschließen muss, um erfolgreich sein zu können. Selbstverständlich ist eine solche Entwicklung nur in partnerschaftlicher Zusammenarbeit und dem Wohlwollen vieler Beteiligter möglich. Zentral ist selbstverständlich das Handeln jedes einzelnen Bürgers der sich für Lampertheim engagiert. Wir wollen erreichen, dass man sich gerne in Lampertheim aufhält, einkauft oder ausgeht und dies dann auch auf breiter Basis möglich wird. „Wir würden uns freuen, wenn wir demnächst auch über den zeitnahen Ankauf der noch nicht erworbenen Flächen durch die SEL berichten könnten“, resümiert Stefanie Teufel abschließend. zg