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  • Mo., 06. März 2017, 10:21 Uhr
    Zwölf Absolventen nehmen Urkunden als Gesundheits- und Krankenpfleger entgegen

    Festtag zwischen Ausbildung und beginnendem Arbeitsalltag



    Grund zum Feiern: Die Absolventen der Gesundheitsakademie Bergstraße gemeinsam mit Kursleiterin Anke Herrmann (vorne, links) und Akademieleiterin Gudrun Statz (vorn, rechts). Als examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger starten sie ins eigenverantwortliche Berufsleben. Foto: Thomas J. Zelinger


    KREIS BERGSTRASSE - Großer Moment, große Feier: Zwölf Schüler, die an der Gesundheitsakademie Bergstraße eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin bzw. zum Gesundheits- und Krankenpfleger absolviert haben, konnten jetzt ihre Examensurkunden entgegennehmen. Den feierlichen Rahmen bot ein Empfang in der Cafeteria des Kreiskrankenhauses Bergstraße in Heppenheim. Absolventen, künftige Kollegen, Lehrkräfte, und Familienangehörige waren hierzu zusammengekommen. Glückliche Gesichter bestimmten das Bild.

    Alles Gute für die Zukunft“, das ist eine der zentralen Botschaften des Nachmittags gewesen. Zugleich war die Veranstaltung Gelegenheit, die Leistungen der Absolventen bei den Prüfungen zu würdigen und Rückschau auf ihre Ausbildung zu halten. Die Krankenpflege, das klang immer wieder an, ist ein Beruf, der viel abverlangt, der aber auch ein großes Betätigungsfeld bietet. „Sie werden wohl nie arbeitslos“, konstatierte die Leiterin der Gesundheitsakademie, Gudrun Statz. Pflege bedeutet nicht nur die Präsenz am Krankenbett und im Krankenzimmer. Das Leistungsspektrum beinhaltet auch die Organisation und Dokumentation der Arbeit mit dem Patienten. Neben des pflegerischen Fachwissens und dem praktischen Beherrschen der Arbeit fordert der Beruf zudem rechtliche Kenntnisse und Verständnis in der Zusammenarbeit mit Ärzten. Drei Jahre dauert die Ausbildung zur examinierten Fachkraft in der Gesundheits- und Krankenpflege. Die Theorie haben die Absolventen in den Räumen der Gesundheitsakademie gelernt. Praxiserfahrung sammelten sie an der Seite erfahrener Kollegen am Kreiskrankenhaus Bergstraße und in der Vitos-Klinik in Heppenheim sowie am Heilig-Geist-Hospital Bensheim. Die drei Häuser sind Träger der Akademie.

    Sie haben eine solide Grundlage für ihr weiteres Arbeitsleben geschaffen“, bilanzierte Gudrun Statz und fand viel Lob für die neuen Fachkräfte. Zugleich sagte sie den Absolventen voraus, dass ihr Beruf sie immer wieder fordern wird. „Die Pflegewelt ist ständig im Wandel“, so Statz. Den Wandel gilt es mitzutragen und die Chancen zu nutzen, die der Beruf in seiner Vielseitigkeit birgt. Wiederholt wurde von Rednern aus den Träger-Krankenhäusern beim Empfang die Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung, der Spezialisierung und auch eines Studiums angesprochen, die Pflegekräfte heutzutage und künftig haben. Jetzt aber gilt es, den Übergang vom Schüler zum eigenverantwortlich Pflegenden zu vollziehen. „Ich wünsche Ihnen, dass der Rollenwechsel gut gelingt“, sagte Kursleiterin Anke Herrmann. Die Schule hat die jungen Leute darauf vorbereitet, in den Krankenhäusern stehen ihnen auf den Stationen erfahrene Kollegen zur Seite.

    Dass die Absolventen zuversichtlich in ihre Zukunft starten, machte Mario Helm deutlich. Er gehört zu den erfolgreichen Schülern und zeigte auf, was ihn und seine Mitschüler in den zurückliegenden Jahren bewegt hat: Das Ankommen in einem neuen Lebensabschnitt, das verkraften von Leid, mit dem der Beruf unweigerlich auch konfrontiert, aber auch die Freude, „Teil eines Teams zu sein, das Menschen gesund macht.“ zg

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