Vorstellungsgottesdienst der Firmkandidaten in der Herz Jesu Gemeinde
Feuer in mir
Die Firmkandidaten stellten sich am vergangenen Wochenende im Gottesdienst der Herz Jesu Gemeinde vor. Foto: Ehret
HÜTTENFELD - Zu einem ganz besonderen Gottesdienst aus Anlass der Vorstellung der Firmbewerber traf sich am letzten Sonntag die katholische Gemeinde in der Herz Jesu Gemeinde in Hüttenfeld. Schon zu Beginn ließ es sich Pfarrer Patrick Fleckenstein nicht nehmen, den anwesenden Müttern zum Muttertag zu gratulieren. Außerdem begrüßte er die zwei Kommunionkinder, die sich im Moment auf die Erstkommunion am 29. Mai in Herz Jesu Hüttenfeld vorbereiten. Ganz besonders aber freute sich der neue Pfarrer von Hüttenfeld und Sankt Andreas, die Firmkandidaten im Gottesdienst willkommen zu heißen. Die Mädchen und Jungen im Alter von 13 bis 16 Jahren hatten sich in der letzten Firmstunde speziell auf diesen Gottesdienst vorbereitet. Jeder der Firmbewerber gestaltete dabei seine eigene Firmkerze, die nun zum ersten Mal in der Kirche brennen und für das Thema des Firmkurses „Feuer in mir“ stehen soll. Pfarrer Virginijus Grigutis, der dieses Jahr mit den Katecheten Undine Ihrig und Jutta Günther den Firmkurs leitet, ging in seine Ansprache auch darauf ein, was Firmung in erster Linie heißt: „Ja zum Feuer in dir, Ja zum eigenen Leben. Zum zweiten heißt Firmung auch: Ja zu den Kirchen und zur Gemeinde, denn niemand lebt ohne Gemeinschaft. Wir Christen und Christinnen feiern diese Gemeinschaft am Altar, am Tisch von Brot und Wein. Erinnere dich dein Leben lang daran: Zu diesem Tisch bist du immer eingeladen.“ Anschließend bat Pfarrer Grigutis die Firmkandidaten sich selbst mit Namen vorzustellen. Nach der Kommunionfeier lud er die Firmlinge ein, der Gemeinde symbolisch einen Blumenstrauß zu schenken. Jeder Firmbewerber brachte eine Blume mit zum Altar und gab dieser eine Bedeutung wie „Meine Blume heißt Liebe. Liebe ist mit das Wichtigste im Leben, auch im Leben unserer Pfarrgemeinde“ oder „Meine Blume steht für Freude, denn diese gibt es nur in Gemeinschaft“ sowie „Die letzte Blume ist die Größte. Sie ist der Glaube an Gott!“ Als nun der riesige Blumenstrauß fertig war, verschenkten die Firmkandidaten ihre Rosen an einen besonderen Menschen in der Kirche. Außer Muttertag und der Vorstellung der Firmbewerber gab es aber am letzten Sonntag noch etwas zu feiern: Diese Überraschung wurde bis zum Ende des Gottesdienstes aufgehoben. Pfarrer Fleckenstein bat dazu Pfarrer Grigutis eigens vor den Altar zu treten. Dann erklang die Orgel und Gerhard Knapp, der Organist, stimmte mit der gesamten Gemeinde ein Geburtstaglied für Pfarrer Grigutis an. ehr