2016 war einiges los bei der Spielgemeinschaft Bürstadt/ Hofheim – vieles wurde unternommen, vieles erreicht, viele neue Dinge ausprobiert und erfolgreich umgesetzt. Foto: oh
BÜRSTADT/HOFHEIM - Nach einer in diesem Jahr letzten und verkürzten Probe gab es für die Musiker leckeren Flammkuchen, zubereitet von Alfred und Clivia Engert. Während des Essens betrachteten sich die Musikerinnen und Musiker auf der Beamer-Leinwand Impressionen des abgelaufenen Jahres. 2016 war mal wieder ein ereignisreiches Jahr für die Feuerwehrmusikanten aus dem Ried: Zu Beginn des Jahres besuchte der Nachwuchs das Schloss Freudenberg in Wiesbaden. Hier erhielten die Jungmusiker eine Führung und erlebten mit dem Schwerpunkt „Töne“ verschiedene Erfahrungsfelder. Kurz darauf folgte schon der Einstieg in die fünfte Jahreszeit – die närrische Musikstunde, die sich mittlerweile als Traditionsveranstaltung bezeichnen lässt. Beim Rathaussturm musizierten sie ebenso wie bei den Fastnachtsumzügen in Bürstadt und Lorsch. Etwas neues probierten die Musiker dann Ende Februar mit der Fackelwanderung zum Aussiedlerhof der Familie Wiggenhauser aus. Im Frühjahr besuchten einige Nachwuchsmusiker auf Kreisebene auch Workshops, denn Aus- und Weiterbildung ist schließlich das A und O. Beim Bürstädter Frühjahrsmarkt präsentierte sich der Nachwuchs mit einer Trommelshow musikalisch auf der Bühne des Marktplatzes und im Mai fand die Floriansmesse der Feuerwehr Bürstadt statt, diese umrahmten die Musiker musikalisch und ging hierbei auch mal neue Wege. Highlight des Jahres war ohne Frage der Sommerausflug. Dieser führte die Musiker an die Lahn, wo Kanutouren auf dem Programm standen und in Indianertipis übernachtet wurde – ein Wochenende, von dem die Musiker noch lange erzählten. Zum ersten Mal gaben sie am Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth zur Freude der Bewohner ein kleines Platzkonzert im Juni, als die neue alla Hopp-Anlage eröffnet wurde. Anlässlich „300 Jahre Marktrechte Lampertheim“ musizierte die Spielgemeinschaft in historischer Fanfarenzugbesetzung im Hof des Heimatmuseums. Als Sommerprobenabschluss gingen die Musiker Bogenschießen. Am Folgetag, als die Sommerferien eingeläutet wurden, ging der Nachwuchs dann noch Eisessen und tobte sich auf der neuen alla hopp!-Anlage in Bürstadt aus. Auch das jährliche Grillfest bei Familie Steffan in Groß-Rohrheim durfte in 2016 nicht fehlen. In den warmen Monaten konnte man den Musikzug bei den jährlichen Auftritten wie Pfarrfesten, Tage der offenen Tür oder auch bei Ständchen erleben. Aber auch über die Stadtgrenzen haben sich die Musiker wieder einen Namen gemacht: An der Friedelsheimer Weinkerwe nahmen sie zum Beispiel Teil, wobei sie auf dem Festzug wie auch an der alten Feuerwehrwache musizierten. Wie schon im Vorjahr boten sie dem Publikum auf der Straße eine neue Marschformation dar. Und dann war da noch das Bürgerfest in Mannheim-Gartenstadt, bei welchem dem zum ersten Mal musiziert wurde. Bei der Eröffnung der Hofheimer und der Bürstädter Kerwe waren die Musikanten natürlich wie gewohnt nicht wegzudenken. Statt den jährlichen Federweißer-Abend zu veranstalten, wurde 2016 in der Pfalz eine Planwagenfahrt mit anschließender Einkehr im Weingut unternommen - ein rundum gelungener Tag, darüber waren sich alle einig. Als letztes Event des Jahres wurde dann im Lorscher Kegelcenter wieder ein Kegelabend veranstaltet. Dies alles ist nur ein kleiner Auszug aus einem Jahr mit 56 Auftritten und etlichen Aktivitäten. Es ist noch gar nicht so lange her, da konnte auf der diamantenen Hochzeit des am längsten aktiven Musikers der Spielgemeinschaft musiziert werden, was allen eine besondere Freude war. In zahlreichen Proben haben die Musiker auch wieder ihr Repertoire gefestigt und erweitert. Es ist auch wieder gelungen, einige Nachwuchsmusiker über Proben und Auftritte in die Spielgemeinschaft zu integrieren. Zusammenfassend lässt sich also sagen: 2016 war einiges los beim Musikzug – vieles wurde unternommen, vieles erreicht, viele neue Dinge ausprobiert und erfolgreich umgesetzt. Die Kameradschaft stimmt und das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt funktioniert ebenso hervorragend – das lässt sich ganz klar so resümieren, wenn man das Jahr 2016 Revue passieren lässt. Daher blicken die Musikerinnen und Musiker auch sehr zuversichtlich in die Zukunft. zg