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Fr., 17. März 2017, 10:17 Uhr
Jahreshauptversammlung der Hüttenfelder Feuerwehr / 31 Einsätze im vergangenen Jahr
Floriansjünger trotz unzureichender Netzabdeckung gut aufgestellt

Die beförderten Hüttenfelder Floriansjünger. Foto: ehrHÜTTENFELD – Der Wehrführer der Hüttenfelder Feuerwehr Thorsten Schröder ließ sich krankheitsbedingt entschuldigen. So begrüßte der stellvertretende Stadtbrandinspektor Sven Gleißner neben seinen Kameradinnen und Kameraden auch Bürgermeister Gottfried Störmer, Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg und Stadtbrandinspektor Klaus Reiber zur Jahreshauptversammlung. Im Rahmen dieser Versammlung konnte das Stadtoberhaupt einige Aktive zu Feuerwehrmännern – respektive Frauen – befördern.
Sven Gleißner verlas den Jahresbericht, dem zu entnehmen war, dass die Hüttenfelder Feuerwehr war mit ihren 49 aktiven Floriansjüngern – darunter zehn Frauen - im Jahr 2016 insgesamt 31 Mal im Einsatz war.
Bei öffentlichen Veranstaltungen hat man 36 Stunden Brandsicherheitswachdienst geleistet. Über diese Einsätze hinaus absolvierte die Einsatzabteilung bei 52 Übungen 1912 Stunden in der Ausbildung. Schröder attestierte seiner Wehr vorbildliche Einsatzfähigkeit in Theorie und Praxis. Sein Bericht schloss mit den Worten: „Jeden Tag, 24 Stunden, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr sind wir für Sie da: Ihre freiwillige Feuerwehr“.
Der Fuhrpark befindet sich in einem guten Zustand. Allerdings bereitet die Umstellung der Kommunikationsanlagen auf digitalen Funk große Schwierigkeiten. Durch unzureichende Netzabdeckung ist der Empfang des digitalen Signals ist in Hüttenfeld einfach zu schwach. Im Einsatzfalle ist es teilweise unmöglich, sicher zu kommunizieren. In Absprache mit dem Stadtbrandinspektor wird Hüttenfeld in Zukunft weiter über das analoge Netz alarmiert.
Jugendleiter Frank Plenert konnte berichten, dass insgesamt 21 Jugendliche an der Weihnachtsbaumsammelaktion und der Bezirksolympiade in Hofheim teilgenommen haben. Man war in den Sommerferien beim Kreiszeltlager in Bensheim dabei. Vier junge Hüttenfelder Feuerwehrleute konnten an die Einsatzkräfte der Hüttenfelder Wehr übergeben werden. Trotz der hervorragenden Arbeit gibt Plenert sein Amt ab und gibt die Führung in die Hände des erst 18-jährigen Ruben Ronellenfitsch. Natürlich wird Plenert der Jugendabteilung auch weiterhin in Rat und Tat zur Seite stehen. In diesem Jahr wird die Jugendfeuerwehrabteilung 50 Jahre alt. Das Jubiläum wird in einem Rahmen stattfinden, der vor allem den Jugendlichen gerecht wird.
Patrick Samol ist Leiter der Kinderabteilung. 15 hochmotivierte Kinder sind in seiner Abteilung, die spielerisch an die Aufgaben einer Feuerwehr herangeführt werden. In Kirschhausen nahm man begeistert an der Kinderfeuerwehr-Olympiade teil. Zwei Kinder konnten im letzten Jahr der Jugendfeuerwehr übergeben werden. Man veranstaltete Brandschutzseminare an der Grundschule und dem litauischen Gymnasium. Eine Fackelwanderung durch die Hüttenfelder Felder mit Lagerfeuer und Stockbrot bildeten den stimmungsvollen Ausklang eines ereignisreichen Jahres. Samols Dank galt den Eltern und den vielen Helfern aus den eigenen Reihen. Einen besonderen Dank richtete er an Michael Heinrich, der vor zehn Jahren die Kinderfeuerwehr aus der Taufe hob.
Bürgermeister Gottfried Störmer nahm neben dem Dank an die Hüttenfelder Wehr die Gelegenheit wahr, aktive Floriansjünger zu befördern. Stadtbrandinspektor Klaus Reiber bedankte sich bei der Hüttenfelder Wehr für ihre tadellose Einsatzbereitschaft ebenso wie Ortsvorsteher Karl-Heinz Berg.
Bei der anschließenden Versammlung des Feuerwehrvereines konnte die erste Vorsitzende Claudia Hoschkara auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. In ihrem Bericht wurde der Tag der offenen Tür besonders hervorgehoben. Auch an der Kerwe hat man sich mit einem Discozelt wieder intensiver beteiligt.
Der Feuerwehrverein hat derzeit 253 Mitglieder. Rechnerin Carmen Schröder konnte positive Zahlen vorweisen. Der Verein steht auf soliden Füßen. ehr
Info:
Zu Feuerwehrmannanwärtern wurden befördert: Dustin Ehret, Lukas Fleig, Sandra Kilian, Max Massion, Claudia Schwab und Marvin Wroblewski. Feuerwehrmänner (respektive Frauen) wurden: Marc Ehret, Miriam Ehret und Ahmad Latgani. Zum Oberfeuerwehrmann wurde Simon Ehret ernannt, Christian Hertting ist fortan Hauptfeuerwehrmann und Michael Hoschkara darf sich nun Hauptlöschmeister nennen.