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  • Do., 24. Oktober 2019, 16:19 Uhr
    EKS organisierte spannende Experimente für umliegende Grundschulen

    Forschertag sorgte für Begeisterung

    Die spannenden Experimente zogen die jungen Forscher in ihren Bann. Foto: Nadine Schütz


    BÜRSTADT – Warum haben Wüstenfuchs und Polarfuchs so unterschiedlich große Ohren? Wie findet man sich in einer Bibliothek zurecht? Warum macht Backpulver den Kuchen locker? Dieser und anderen spannenden Fragen gingen rund 250 Schüler aus vier Grundschulen in und um Bürstadt nach. Insgesamt elf Klassen der Jahrgangsstufe vier aus Schillerschule (Bürstadt), Astrid-Lindgren-Schule (Bobstadt), Steinerwaldschule (Nordheim/Wattenheim) und Lindenhofschule (Groß-Rohrheim) besuchten dazu an zwei Tagen der vergangenen Woche die Erich Kästner-Schule (EKS) in Bürstadt.

    EKS-Lehrer aus den Fachschaften Deutsch, Naturwissenschaften und Arbeitslehre hatten ein Interessantes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Unterstützt von Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 H, 9 R a und 9 G konnten die Grundschüler verschiedene interessante Experimente durchführen und ihr Aha-Erlebnis in einem Forscherheft dokumentieren. Auch in der Mediothek war der Forscherdrang gefragt, denn es galt mit Logik und detektivischem Gespür, ein kniffliges Rätsel zu lösen. Als Belohnung lockten herrlich duftende Waffeln in die Mensa, die als kleine kulinarische Überraschung zu hunderten von den EKS-Schülern in der Schulküche gebacken wurden. „Hier kommt richtiges Großküchen-Feeling auf“, schmunzelte Lehrerin Dr. Elke Wagner-Pommerenke aus dem Bereich der Naturwissenschaften, die die Organisation des Forschertages übernommen hatte. Sie erklärte, dass die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen nicht nur als Waffelbäcker und Helfer im Einsatz seien, sondern auch als Paten fungierten und die Grundschulklassen den gesamten Vormittag über begleiteten. Dies sei eine Win-Win-Situation, so Wagner-Pommerenke. Die Grundschüler erführen, wie es an der weiterführenden Schule zugeht und die Großen lernten, Verantwortung zu übernehmen und den Umgang mit Menschen zu üben. Schulleiterin Stephanie Dekker ergänzte, dass sich der Forschertag anböte, sich ehrenamtlich zu betätigen, was jede Schülerin und jeder Schüler der EKS einmal getan haben sollte. „Das machen sie gerne!“, strahlte Dekker zutiefst überzeugt.

    So verlief nun auch der diesjährige Forschertag in jederlei Hinsicht erfolgreich. Sehr zur Freude aller an der Organisation Beteiligten. Erst vor zwei Jahren ins Leben gerufen, sei das Projekt längst aus den Kinderschuhen heraus- und zum Teenager herangewachsen. Nadine Schütz

     

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