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    FRAUEN: Großes Spendenschwein beim Film- und Kabarett-Abend zum Internationalen Frauentag im KamÜ gefüllt

    Frauenhaus Bergstraße bekommt 500-Euro-Spende

    Freude über die Spendensumme von genau 509,70 Euro: Gerasimoula Grigoraki (von links), Nicole Schmitt, Edeltraud Lubda, Sonja Niederhöfer, Bürgermeisterin Barbara Schader und Yvonne Hotz. Foto: Hannelore Nowacki


    BÜRSTADT – Beim unterhaltsamen Film-Abend zum Internationalen Frauentag im KamÜ hatte die Bitte um Spenden für das Frauenhaus Bergstraße in Bensheim Erfolg – das aufgestellte große Spendenschwein war am Ende gut gefüllt. Genau 509,70 Euro hatten die Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der Städte Bürstadt und Lampertheim, Gerasimoula Grigoraki und Sonja Niederhöfer gezählt, darunter viele Geldscheine. Nun ist die Spende wie angekündigt an den Verein Frauenhaus Bergstraße gegangen – den symbolischen Scheck nahmen die 1. Vorsitzende Martina Evertz und Kassenwartin Edeltraud Lubda im Beisein der Bürgermeisterin, Filmemacherin Yvonne Hotz und Nicole Schmitt vom Kreisfrauenbüro Bergstraße in Empfang. Im Pressegespräch im Sitzungszimmer des Rathauses blickte Bürgermeisterin Barbara Schader auf die Veranstaltung am 8. März zurück, die gemeinsam von den Gleichstellungs- und Frauenbeauftragten der beiden Städte und des Kreises Bergstraße organisiert wurde. „Ein wunderschöner Abend“ sei es gewesen, dieser Einschätzung schlossen sich alle Anwesenden an. „Wir sind beglückt nach Hause gefahren“, erzählte Evertz, die mit der 2. Vorsitzenden des Frauenhauses die Veranstaltung besucht hatte. „Der Abend war schön, rund gehaltvoll, intensiv und machte nachdenklich“, meinte Hotz.

    Beratungsstelle nicht ausreichend finanziert

    Schader betonte, dass solche Organisationen wie das Frauenhaus notwendig und als Anlaufstelle und Zufluchtsort zu erhalten seien. Ihre Botschaft an potenzielle Spender: „Das Frauenhaus braucht Spenden und Unterstützung“. Öffentliche Gelder für das Frauenhaus reichen nicht aus, bekräftigte Evertz. Das Frauenhaus im Kreisbesitz werde zurzeit saniert, daher seien aktuell nur acht von elf Plätzen belegt. Auch die Beratungsstelle sei nicht ausreichend finanziert, eigene Mittel müssten für die beiden Mitarbeiterinnen in Teilzeit und das Büro aufgebracht werden. Die Nachfrage sei sehr hoch. „Wir brauchen weiter Unterstützung und Sicherheit, um die Mitarbeiterinnen weiter beschäftigen zu können“. Im Kreis Bergstraße gibt es drei Adressen der Beratungs- und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt gegen Frauen: In Bensheim in der Hauptstraße 79, in Lampertheim im Haus am Römer, in Fürth im Rathaus. Termine nach Vereinbarung - für alle drei Beratungsstellen über Telefon 06251/67495 oder E-Mail kontakt@frauenberatung-bergstrasse.de. Beraten wird persönlich, telefonisch oder in Videoberatung.

    Hannelore Nowacki

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